Leben im Überfluss – zum Beispiel mit 8 Pötten Tagescreme!

(Quelle Bild: Pixabay)

Kürzlich war hier in meiner Straße Sperrmüll. Wir müssen diesen beim Landkreis anmelden, bekommen einen Termin mitgeteilt und schleppen dann das überflüssige Kram aus unseren Buden. Zudem scharren wir alles zusammen was kaputt ist, nicht mehr gefällt usw.

Ich könnte jetzt etwas schreiben über den jungen Nachbarn welcher auch schleppte, und das ganze Haus vom Sofa gerissen hat weil eine Glasscheibe im Hausflur zu Bruch kam. Junge, hat das geknallt 🙂 

Hier bei uns war unter anderem ein Waschbeckenunterschrank an der Reihe, das Teil hatte echt viele Jahre auf dem Buckel und noch viel mehr Teile an Hygieneartikeln etc. beherbergt. Beim ausräumen von dem Schrank dachte ich echt mich trifft das Schlag: Welche Unmengen an Shampoo, Duschgel, Körperlotion und anderem Gedöns in diesem Schrank schlummerten.

Zum einen hatte ich nicht mehr auf dem Plan wie viele Tuben und Tiegel ganz hinten standen, teilweise gehöre ich auch zu den Menschen welche sich schnell in einen neuen Duft verlieben, die sich gerne mit Sonderangeboten eindecken oder durch die Werbung suggeriert bekommen haben, dass Bodylotion XY total angesagt ist auf dem Markt. Dann wird gekauft, das wird ja nicht schlecht.

Schlecht wird es nicht, aber es müllt die Bude zu. Hier steht jetzt ein riesiger Beutel mit diversem Zeug, und das wird konsequent aufgebraucht. Zumindest ist das der Plan. Ich weiß echt nicht, ob ich all die Antifaltencreme aufbrauchen werde in diesem meinem Leben. Und all das Shampoo plus diverser Spülungen plus Kurpackungen. 

Viel zu konsumieren bedeutet auch viel Müll. Erstaunlich, dass teilweise ein simples Make up in einer Verpackung schlummert, welche 4x so groß ist wie der Artikel an sich.

In einem Mehrfamilienhaus ist das Müllproblem kein kleines Problem, denn wenn die Tonne voll ist, dann ist sie voll. Da kannste dann die Beutel auf dem Balkon zwischenlagern oder wie die wilde Hilde sofort nach Leerung der Tonne im Galopp die Treppe runter bürsten vor Sonnenaufgang, um das ganze Zeug zu entsorgen ohne von den Nachbarn dabei erwischt zu werden.

Seit geraumer Zeit versuche ich daran zu denken die Verpackung schon im Discounter zu entsorgen. Oder besser gesagt Artikel zu kaufen welche keine Verpackung haben. Die Glückseligkeit nicht darin zu finden zig Duschgel-Pullen in verschiedenen Geruchsrichtungen an Bord zu haben, und nicht 14 Pullen Nagellack ein zu Hause bieten, welcher eh nur aus 3 Grundfarben besteht.

Minimalistisch leben scheint echt eine Alternative zu sein diesen ganzen Ballast abzuwerfen. Die Frage ist nur, ob man es schafft sich bzw. sein Leben so zu reduzieren. Sicherlich kein schneller und einfacher Gang, aber anscheinend befreiend.

Ich melde mich um zu berichten, ob der neue Waschbeckenunterschrank wieder überquellt oder nicht. Und glaubt mir, wir riechen hier die nächsten Monate verstärkt nach Mandarine. Das war ein saugünstiges Angebot in einer saugünstigen Größe zu einem saugünstigen Preis.  ^^

Share

Vom Valentinstag, schwarzen Nudeln und Singles

(Quelle Bild: Pixabay/Daria Yakowleva)

Hier, Singles, hört mal her: Unser Tag ist am 14. April, da essen wir schwarze Nudeln!

Südkorea machts vor, ich mache es nach. Lest mal:
>>In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade. Auch junge Mädchen nehmen diesen Tag zum Anlass, ihren Angebeteten Schokolade zu schenken, die sie bestenfalls selbst gemacht haben. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am „White Day“ weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.
In Südkorea gibt es zusätzlich zum Valentinstag und White Day noch den Black Day: wer am 14. Februar und am 14. März leer ausging, betrauert dies am 14. April und isst Jajangmyeon (
자장면), Nudeln mit schwarzer Soße.[4]<< (Auszug von Wikipiedia).
Dass auf die Idee noch keiner in unseren Breitengeraden gekommen ist, tztztz 😉
Die Palette der Geschenke zum Valentinstag ist ja irrsinnig weit gefächert: Das fängt an bei Schoki und Blumen und endet (wie ich selber lesen konnte die Tage) bei Antifaltencreme und abschwellendem Augengel. So gewitzt ist unser Einzelhandel mittlerweile:
Warum der Ollen Schokolade schenken? Hat ja eh schon einen Po wie ein Brauereipferd! Dann doch besser einen Gutschein für „Kochen low carb“ oder eine 10-er Karte für die rechte Bahn im Schwimmbad, Rückenschwimmerspur.
Für den Herrn darf es dieser Tage gerne ein Waxing für den Rücken sein oder ein neues Duftwasser. Der riecht ja eh schon seit 1984 wie ein Moschusochse.
Auf was unser Einzelhandel so alles kommt, es ist erstaunlich.
Bei all den diversen Gewinnspielen um den Valentinstag konnte ich persönlich jetzt nicht mitmachen, weil man da die Person des Herzens und der Träume markieren musste. Da ich aber niemanden aus meiner Freundesliste überfordern wollte mit meinen plötzlich aufkeimenden Gefühlen, habe ich es halt gelassen. Is nix mit Gewinnen wie dollem Schmuck oder einem 5-Gänge-Menue: Ich darf da nich mitmachen! Ja, ich fühle mich gemobbt!
Die Finnen sind cool, da macht man das mehr oder weniger anonym. Guckste:
<<In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man – meist anonym – denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt.>> (Quelle auch wieder Wikipedia).
Das wäre ja so meins: Dem Schwarm heimlich `ne Schokolade mit ganzen Nüssen schicken. Oder 3 Dosen Bier vor die Tür stellen. Das wäre doch mal eine Nummer. Aber wir sind ja hier nicht in Finnland.
Wusstet ihr, dass zum Valentinstag 2013 Lufthansa Cargo 1000 Tonnen Rosen nach Deutschland transportierte? 1000 Tonnen! Und hier landet seit Jahren nicht mal ein Rosenblatt oder ein Rosenstil, nicht mal ein Dorn liegt in meinem Briefkasten!
Liebe verliebte Liebenden, ich wünsche Euch zauberhafte Momente, ob nun mit Blumen oder Schokolade oder Dosenbier oder Perlenketten, das ist ja quasi wumpe!
Und am 14. April dann das kollektive „schwarze Nudel-Essen“ für uns Singles: Ich verlass mich auf euch, Freunde. ^^

Share

Zurück in die Kindheit.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Niemals hätte ich es für möglich gehalten vor, sagen wir mal 10 Jahren noch, dass Dinge, die ich als Kind grauenhaft, hässlich und nervig fand, heute mehr und mehr Einzug in meine Bude halten.

Dass ich einen bestimmten Radiosender, bei dem in den 80er Jahren Aggressionen in mir ausbrachen wenn ich diesen hören musste am Küchentisch von Mama und Papa, heute jeden Tag höre.

Dass ich mir am liebsten die Bettwäsche aller Großmütter und Großväter, am liebsten mit orangefarbenen und dunkelbraunen Blumen darauf kaufen würde, weil man so herrlich darin schläft.

Dass ich mich beim „Schrottwichteln“ mit den Kolleginnen/Kollegen über mein ergattertes selbst gehäkelte Sofakissen, welches bestimmt schon irrsinnig viele Jahre auf dem Buckel hat so freue, dass ich dieses beinahe andächtig auf meinem Bett platziere.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass es Erinnerungen und vielleicht auch Sehnsüchte nach der Kindheit sind.

Ich weiß nicht mal mehr wie wir kürzlich auf die Debatten um die Kochtöpfe kamen, welche nun meine Küche zieren. Eine Kollegin wollte diese weg schmeißen und sprach mich an weil sie weiß, dass ich auf Dinge stehe die andere gerne in die Tonne kloppen. Gerade wenn sie aus den 70er/80er Jahren sind. Sie schickte mir Bilder der Töpfe und mein Herz ging auf.

Yes, die erinnern mich an früher.“

Nun sind sie in meinem Besitz und ich habe mir einen Ast abgefreut als ich das erste Mal darin kochte. Irgendwie schmeckt es besser.

Die Tee- und Kaffekannen mit dem grün-braunen Muster hatte ich auf einer Verkaufsplattform gesehen. Und auch da dachte ich sofort:

„Yes, die erinnern mich an früher.“

So geht es mir mittlerweile mit vielen Dingen.

Selbst Handtücher, welche meine Eltern noch in ihren Schränken hatten und die mich so sehr an meine Kindheit erinnerten, habe ich mir geholt und ich benutze diese sooooo gerne.

Manchmal überkommt mich die Idee meine Wohnung so einzurichten wie es in den 80er Jahren Mode war. Tapeten mit orange-braunen Ornamenten, die Pril-Blumen in der Küche an den Schränken, ein Telefon mit Wählscheibe und Schnur, dunkelgrüne Fliesen oder weinrote Fliesen im Bad, die Schrankwand aus dunkler Eiche im Wohnzimmer mit unendlich vielen selbst gehäkelten Sofakissen auf einem alten Sofa aus dieser Zeit.

Und: Die gute Stube. Wir sprachen auch kürzlich im Kollegenkreis noch darüber, dass es in der 70- bzw. 80er Jahren zum guten Ton gehörte, wenn man eine „gute Stube“ hatte. Diese wurde nur zu Geburtstagen oder Weihnachten genutzt, die gute Stube war ansonsten fast immer arschkalt, wurde nicht beheizt und war für viele von uns ein Highlight wenn sich deren Türen öffneten.  Das war toll.

Vorhin habe ich eine alte Stehlampe gesehen, so ein sperriges Ding und zudem eigentlich pottenhässlich mit kleinen Bommeln am Saum in … na klar … dunkelbraun. Ich kämpfe noch immer mit mir, ob ich mir das Teil hole oder nicht.

Aber ein Relikt aus meiner Kindheit wird hier nicht Einzug halten, bzw. bin ich dafür noch nicht bereit: Die gute, alte Kittelschürze 🙂

Wenn ich mir diese überwerfe, dann ist es so weit. Das erfahrt ihr dann hier allerdings hier sofort und unverzüglich und live 😉 

Geht es hier noch jemandem so oder bin ich eine Ausnahme? ^^

Share

Und so stand ich in der Braustraße mit einem „Einbecker Natur Radler“ in der Hand am späten Nachmittag.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Part IV der Planung für die Party zum 50. Wiegenfeste, ein Besuch bei Wilhelm Volke Getränkemarkt, Inhaber Stefan Groffmann lag auf dem Programm. Ich wollte eine Kühltruhe für den Abend bestellen sowie Gläser in einigen Variationen. Hat ja keiner 80 Bier-, Wein-, Sekt- und Weißbier- sowie Schnappesgläser am Start bzw. im Haushalt. Ich hier eh nicht. Als ich einparkte in der Braustraße, stach mir gleich ein Wagen mit Werbung der Einbecker Brauerei ins Auge.

Huch“,

denke ich noch,

wenn da jetzt ein Vertreter des goldenen Gerstensaftes auch vor Ort ist, kannst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Dich mit denen unterhalten zwecks flüssiger Untermalung der Party.“

Als ich von der Kristin sehr nett begrüßt und toll beraten wurde stellte sich heraus, dass der freundliche Mitarbeiter dort nur parkt, aber nicht bei Volke unterwegs ist. Nachdem meine Bestellung niedergeschrieben war (welche Erleichterung, dass die Sache mit den Gläsern etc. nun geklärt ist und das Angebot mit der Kaffemaschine für 40 Tassen pro Brühvorgang auch), bin ich wieder auf den Parkplatz zu meinem Auto und behielt den Wagen von den Einbeckern im Auge. Das war DIE Chance! So stand ich paffend doof rum und beobachtete das Treiben. Es erinnerte mich an die Szene aus Pretty Woman. Ich am Straßenrand stehend, jetzt nicht so geil angezogen wie Julia Roberts und er, von dem ich nicht mal weiß ob er annähernd aussieht wie Richard Gere. Ach, egal jetzt.

Bis sich zwei junge Männer ohne Jacke dem Einbecker Auto näherten. Ich wie die wilde Hilde hin zu den beiden jungen Männern und gleich total zugetextet:

„Tach, Steffi Werner. Ich plane eine Party … mit Einbecker Bier … tolle Gäste … viele Ärzte … Bloggerin … ich brauche mal eine Visitenkarte um meine Gedanken schriftlich an Sie weiterzuleiten … Bla … Bla .. Bla …“

Ich muss auf die beiden jungen Männer sicherlich total wirr gewirkt haben. Das bin ich ja auch.

So, und nach der Abmachung, dass wir per Mail nochmals intensiver in die Thematik eintauchen mit allem Drum und Dran und nach der Aushändigung von Info-Material greift einer in den Kofferraum des Wagens und reicht mir eine Flasche Einbecker Natur Radler.

Ein total feiner Zug, das nenne ich mal Marketing total unkompliziert.

Mir entfuhr ein:

Typisch Werner, steht sie in der Innenstadt mit einer Pulle Bier in der Pranke vor Sonnenuntergang“.

Liebe junge Männer der Einbecker Brauerei, falls Sie das hier lesen:

Sorry, dass ich Sie ohne Jacken überfallen habe bei der Kälte und vielleicht auch Ihre Zeit geraubt. So bin ich, so kennt man mich, so wird es immer mit mir sein. Danke für die Kostprobe vom Natur Radler, das teste ich am WE an. Ich melde mich und sicherlich kommen wir ins Geschäft. Das war Spontanität von ihrer schönsten Seite. Zumindest für mich. Was Sie so dachten, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich bin halt nicht Julia Roberts, Sie zwei waren aber echt schick.“ ^^

Share

Von fehlendem Licht, Gerüchten und geschenkten Feuerzeugen.

(Quelle Bild: Pixabay/Alexas_Fotos)

Kleinstadtleben wäre auch eine Überschrift gewesen.

Heute Abend war ich mit einem DJ aus unseren Gefilden verabredet, welcher auf meiner Party zu meinem 50. Geburtstag die Musikmaschine anschmeißen wird. Da ich ein Motto habe, wollte ich ihm das unbedingt näher bringen. Wir hatten uns in einer Kneipe verabredet um alles bei einem Bier zu besprechen. Beim verlassen meiner Wohnung, ich drückte gerade im Hausflur auf den Lichtschalter, gab es einen dezenten Knall und es blieb dunkel. Schnell in der Handtasche gekramt und mit der Hilfe meines Feuerzeuges die 50 Stufen runter angetreten.

In der Kneipe angekommen traf ich auf den DJ und seinen Kumpel, welcher vor 35 Jahren mal mein Freund war. Wir waren ca. 15 Jahre alt als uns die „big love“ einholte. Und wir quatschen und lachen heute noch über diese wilde Zeit in den 80er Jahren.

Dann hörte ich Dinge wie:

„… hat ein Buch geschrieben? Haste schon gehört? Da spricht man auch in Amerika drüber, das hat einer gehört und gesehen der in den Staaten arbeitet und so.“

Ich, schon fast von Neid erfüllt, denke so:

Hä? Wie schaffen die es alle ein Buch auf den Markt zu bringen? Wer sponsert die? Worum geht es in dem Buch eigentlich? Was mache ich falsch?“

Die Beantwortung der Frage kam schnell, da besagte Person, also der „Autor“, anwesend war.

Er hat kein Buch geschrieben, er hat einfach nur eine App genutzt für sein Profilbild. Bzw. seine Frau hat es getan. Ihr kennt es sicherlich alle: Man kann mit Hilfsmitteln so tun, als wäre man auf dem Cover diverser Magazine. Ich hätte mich wegschmeißen können als ich mitbekam, dass die halbe Kleinstadt hier rätselt, worum es in dem Buch eigentlich geht 😀

Als ich mit dem DJ alles besprochen hatte was zu besprechen war, rückten wir vom Tisch ab in die Nähe der Theke. Ich war unruhig wegen dem fehlenden Licht im Flur und hatte etwas Sorge, dass ich bei meiner Heimkehr in einer dunklen Wohnung stehe weil alle Sicherungen im kompletten Haus raus geflogen sind. Dass der Kühlschrank abgetaut ist, der Radiowecker ausfällt, mein Laptop nicht zu benutzen ist und die Kaffeemaschine morgen keinen Kaffee kocht.

Aber gut, wir quatschen noch, ich beobachtete das Geschehen und total abgefahrene sowie witzige Gespräche folgten. Auf die Heimat bezogen und unser Leben hier in einer Kleinstadt. Ich hatte einen Lachkrampf vom feinsten, mir liefen die Tränen.

Als ich den DJ und seinen Kumpel nach einem Feuerzeug fragte, meins war verschwunden, diskutierten die beiden so lange, dass plötzlich ein dritter Mann vor mir stand und mir sein Feuerzeug schenkte. Er hatte die Unterhaltung verfolgt. Und dank dieses Feuerzeuges krabbelte ich in Etage vier und kam erleichtert in meiner Bude an. Das Flurlicht hier im Haus funzt noch immer nicht. Aber in meiner Bude ist der Strom noch vorhanden. Es gibt morgen früh Kaffee. Und das Mett ist noch gekühlt welches morgen als Frikadelle in der Pfanne landet.

Ich war keine zwei Stunden weg, ich zweifle manchmal an dem Leben in einer Kleinstadt: Aber heute habe ich zu schätzen gewusst, dass das Leben in der Provinz nicht das schlechteste ist.

Gruß an Peter, Jens, den „Autor“ und den unbekannten Mann mit dem Feuerzeug. ^^

Share

Barock, the AC/DC Tribute Show, rockt wieder Beverungen.

(Quelle Bild: M. Zühlsdorf)

Beverungen/ Wenn sich am 07.03.2020 die Fans der guten, alten Rockmusik auf den Weg nach Beverungen zur Stadthalle machen, dann ist wieder time for Rock`n` Roll und Barock: Yeah!

Wie schon in fast alter Tradition mischen die Jungs von Barock das Dreiländereck um Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen/Hessen auf und vereinen die Damen und Herren auf dem Boden östlich von Nordrhein-Westfalen, welche totalen Bock haben auf einen entspannten Abend mit geiler Musik und coolen Leuten.

Barock in Beverungen versprach in den vergangenen Jahren immer wieder eine volle Halle, dem Original gegenüber fast identischen Songs, eine tolle Bühnenshow mit der Glocke, den Kanonen, und Eugen. Eugen Torscher, Gründer der Band und Eyecatcher auf der Bühne, sorgt sicherlich auch im März 2020 in Beverungen wieder für Stimmung in der Bude. Gerade auch, wenn er obenrum nackich den Damen im Publikum Feuer unter dem Hintern macht 😉 

Barock reißt das Publikum mit und beamt selbiges auf eine Zeitreise back to the roots. Wer sich die Mühe macht die Leute vor den Konzerten zu beobachten, der sieht tiefenentspannte, feierwütige Leute, welche extrem harmonisch den Klängen von Barock entgegen fiebern und eine wirklich tolle Party feiern. Das fällt in Beverungen immer wieder auf. Und das macht die Abende mit Barock in der Stadthalle aus.

Songs wie „TNT“ oder „Highway to hell“ zaubern den Besucherinnen und Besuchern eine Gänsehaut. Und lassen sie auch teilweise eskalieren.

Wenn man an diesen Abenden nach Hause geht oder fährt, dann hat man das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Und man schwelgt noch lange in Erinnerungen an diese Abende mit Barock. 

Info:

Samstag, 07.03.2020 ab 20 Uhr, Stadthalle Beverungen, Kolpingstr. 5.

Karten an der Abendkasse oder hier: Tickets für Barock in Beverungen

Mehr Infos zu Barock – AC/DC Feeling: Barock

Share

Es geht in Kürze weiter hier.

(Quelle Bild: Pixabay)

Hallo, lieber Leserinnen und Leser,

momentan ist es auf dieser Seite sehr ruhig geworden. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich auf das Schreiben keine Lust mehr habe oder ähnliches.

  • Anfang des Jahres konzentriere ich mich gerne auf Veranstaltungen hier in der Region und schreibe dazu mehr als gerne Berichte/Artikel. Dazu gehören neben der Recherche auch total nette Telefonate/Gespräche mit den Verantwortlichen. Gerade wenn ich ahne, dass auch ich mit meinen Leuten bei diesen Events erscheine. Es macht doppelt soviel Spaß und ich freue mich schon jetzt auf ein feiertechnisch cooles Jahr in der Uslarer Region. Aber es ist zeitintensiv, keine Frage.
  • Teilweise gibt mir die Welt der Stars und Sternchen Steilvorlagen ohne Ende. Meine Meinung dazu erscheint nicht immer hier auf dieser Seite sondern nur auf meinem Blog und auf Seiten, welche sich ebenfalls damit beschäftigen und mit denen ich quasi zusammenarbeite.
  • Und last but not least haben wir alle privat und beruflich so unsere Baustellen, welche Vorrang haben vor dem „Hobby“. So auch bei mir.

Sorry! Aber keine Sorge, es geht hier bald weiter. Ich gebe mein Bestes, echt jetzt. In Kürze ist Ende mit der Pause und ich gehe euch wieder so richtig auf die Nerven. Und ich freue mich drauf. ^^

Share

Noch 1x kurz da, DANIELA Büchner. Ich will salutierend gratulieren.

Mein Kommentar.

Ja, ja, ja, ich sagte, dass ich ab Tag 11 raus bin bei IBES und der Selbstinszenierung von DANIELA. Es hielt nicht lange an, genauer gesagt nur 5 Tage. Inkonsequent, Yeah, aber ich habe so dermaßen Bock meinen Senf der Menschheit zur Verfügung zu stellen, das glaubt man kaum 😉

Ein Schlusswort wird das jetzt hier quasi. Gerade als ich erfahren hatte, dass Madame im Finale gelandet ist. Für mich erst schwer nachvollziehbar, aber dann eigentlich auch recht simpel zu erklären. Sie ist halt DIE Queen, DIE Königin der Herzen, DIE Motivationsvorlage für alle schweren Lebenslagen, DIE Messlatte von uns Frauen all over the world, DIE tapferste and sexiest woman im Universum. Sie kommt einer Madonna gleich.

Wir salutieren für DANIELA und für fettiges Haupthaar

So, und für das Finale mit DANIELA Büchner habe ich noch schnell die gute Stube gewischt, das kleine Schwarze angezogen plus die sauteuren Wildleder-Pumps, der billige Fusel wird geöffnet wenn sie auf Sonja trifft, welche ja unglaublich beeindruckt war von ihr. Und ich werde nachher salutierend vor dem Fernseher stehen mit Pipi in den Augen, wenn DANIELA in Tränen aufgelöst ihre Platzierung erfährt. Sicherlich weinend, kreischend, zappelnd und immer wieder betonend, wie stolz sie auf sich ist. Wenn sie gen Himmel schaut, im intimen Zwiegespräch mit MEIN MANN. Und wahrscheinlich erwähnt sie nochmals, dass sie eine bessere Platzierung erreicht hat als IHR MANN. Mensch DANIELA, das ist Liebe: Über den Tod hinaus noch am Gatten vorbeiziehen und das als Triumph sehen. Ja Leute, das sind Gefühle in ihrer reinsten Form. Und jeder, der etwas anderes behauptet, der hat noch nie so geliebt wie DANIELA. Das ist kosmische Liebe, nicht erklärbar, das ist ein Ding zwischen Himmel und Erde, welches wir Normalos nicht nachvollziehen können.

Vollhorst des Jahres

Eines kann man aber schon jetzt sagen: Sie hat die Krone “Vollhorst des Jahres“ schon an Tag 1 verdient, zumindest von mir. Betrachtet man ihre Karriere im Dschungel, dann pflastern viele unterhaltsame Fehltritte ihren Weg. Und genau dieses Fehltritte werden ihr, wenn sie wieder raus ist aus dem Urwald, die Realität ins Gesicht schleudern wie einen nassen Lappen. Das hast Du Dir verdient, DANIELA Büchner, das hast Du Dir hart erarbeitet und verdient.

Ruf mich an!

Die Fanbase von DANIELA möchte sie auf dem Thron sehen und viele schrieben, dass sie es schaffen muss. Meine Worte, Leute. Meine Worte. Für die Glanzleistungen in den Prüfungen! Für ihre Teamfähigkeit! Für ihre Zurückhaltung! Für ihre Authentizität! Für ihre Fairness! Für ihre gazellenhaften Erscheinung und elfenhafte Mimik vor der Kamera! Für das fast immer natürlich wirkende, fettige Haupthaar! Oder für die Aktion mit dem Gewinn der Reise wenn man für sie anruft! Für das thematisieren von Mobbing die letzten Tage seitens des Managements! Für das melden durch Frau T. oder wem auch immer von Seiten, welche jetzt nicht sooooo kompatibel sind mit ihr!

Sorry, liebe Tierwelt. Sorry!

Eine Frau soll die Krone erhalten, welche bei der vorletzten Prüfung für die anwesenden Tiere, welche dort beheimatet sind, folgende Worte fand:

  • Hör doch mal auf, Schlange„

oder

  • Du kleines, blödes, ekelhaftes Kackatier!“ oder auch
  • Passt jetzt mal auf, ich habe echt Angst, bleibt bitte auf euren Plätzen“,

oder

  • beweg Dich nicht“, oder
  • Leute, echt, was seid ihr denn für Vögel?“, oder
  • Ich schwöre, ich raste aus wenn Du Dich bewegst“ etc.

Sö süß, DANIELA, so süß! Was mögen sich die Tiere über derart nette Worte gefreut haben. Und dann eben wieder dieses tolle, von ihr geäußerte

  • ekelhafte Viecher!“

Der Kontakt mit diesen „Viechern“ bringt Dir Geld in die Börse. Diese „Viecher“ leben dort, wo Du geduldet warst. Sie bescheren Dir Geld, welches Du wieder für Friseurbesuche, Plastikspielzeug, Zahnbleaching und kitschige Nagelkreationen ausgeben kannst. Das magst Du doch so gerne, nä?

DANIELA ist `ne Traumfrau

So, aktuell (22.40 Uhr) hat sie wieder verkackt, 1 Stern im Beutel.

Sie schreit so andächtig und verschwiegen bei den Prüfungen, dass jede gebärende Frau wie eine Sirene wirken muss.

Sie springt vor der Kamera herum nach den Prüfungen wie jemand, dem man etliche Volt in den Körper gehämmert hat, z. B. wie bei einem Dorfkind, welches an einen Elektrozaun gepinkelt hat.

Sie hat eine so dezente Mimik, gerade auch das schnalzen der Zunge betreffend, dass sicherlich viele männliche Zuschauer wie hypnotisiert auf dem Sofa sitzen im Feinripp-Unterhemd mit dem Dosenbier in der Hand und Flecken der Ravioli aus der Dose am Hemdansatz und sich wünschen, dass DANIELA ihnen jeden Abend einen Teller delikaten Reis mit Bohnen kocht. Und Pfefferminz-Tee mit Zitrone. Das ist `ne Traumfrau die DANIELA, in ihr schlummert eine Erotik, da fliegt Dir das Schlüppa-Gummi aus der Unnahos und um die Ohren, hömma 😉

Ach, DANIELA Büchner, das neue Jahr hat echt unterhaltsam angefangen durch Dich so unter dem Strich gesehen. Und kommen wir mal nach Malle, dann besuchen wir Dich in der Fanta-Bude … nicht!

Platz 3, der Hammer, der Kracher, das Erlebnis überhaupt.

Wir salutieren hier noch ein wenig. Für Dich, DANIELA Büchner, nur für Dich. *dieHackenzusammenhau* und *ChipsausdemAusschnittpopel^^

Share

Ich bin raus, DANIELA B.

(Quelle Bild: Pixabay)

Ich klinke mich dann mal aus. Raus aus dem allabendlichen Ritual, um 22.15 Uhr die Flimmerkiste an zu schmeißen und wie ein Geier vor der Mattscheibe zu sitzen auf der Suche nach dem nächsten dreckigen Eklat. Um die Uhrzeit bin ich sonst auf dem Weg in die Molle um mit einem guten Buch in die Nacht zu starten. Oder ich verweile in Fernsehprogrammen, welche mir zu einem positiven Input verhelfen am Ende des Tages. Glaubt mir, gegen 23.15 Uhr hatte eine meiner Gehirnhälften schon gepennt und ich sah morgens nach 11-maliger Sichtung von IBES aus wie eine tibetanische Bergziege auf Drogen. Total verknetert. Echt! 😉

Aber kommen wir auf den Punkt:

Ich habe erst heute Morgen mitbekommen, dass Sonja K. raus ist. Sie war eine meiner Favoriten: Erfahren, fair, gradlinig, mutig, positiv, motivierend etc. Mein erster Gedanke war:

Da stimmt doch was nicht!“

So kam ich dann zu meinem persönlichen Urteil, dass nicht der Sender/die Produktionsfirmen das Ergebnis evtl. schon kennen, sondern dass generell die Berichterstattung bzw. das Umfeld der Teilnehmer/Teilnehmerinnen maßgeblich mit daran beteiligt sind wer dieses Blumengedöns am Ende des Camps auf der Fontanelle sitzen hat.

Sicherlich habt auch ihr die Flut von Kommentaren, Kolumnen, Zusammenfassungen usw. verfolgt. Diese schossen aus dem Boden in einer Intensität, dass man kaum hinterher kam. Um mir ein Bild zu machen und zu schreiben, habe ich mir das alles über knapp 11 Tage angetan. Interessant, aber auch erschöpfend. Aber mein Urteil steht.

Nach wie vor kurios, dass DANIELA B., welche beinahe bis zur Unerträglichkeit von vielen großen Seiten gepusht wurde seit Tag X, nach Einzug in das Camp plötzlich von genau diesen großen Seiten „verkaspert“ wurde. Das ist meine persönliche Definition zu all dem. Bei mir kam es so an, als würde man nicht gerade sonderlich nett und vorteilhaft über sie berichten. Eine Spur von Ironie war immer an Bord. Von den teils grenzwertigen Collagen/Videos ganz abgesehen. Einige ihrer „Kollegen“ haben mit in das Horn geblasen, erinnern wir uns an diverse negative Statements.

Die Situation kippte, als eine der Teilnehmerin im Urwald Klartext sprach mit der Heulboje, und kurz darauf ihren Turnbeutel packen musste. Ab ins Hotel, aus der Traum von der Krone!

Die Situation kippt nochmals, als eine weitere Teilnehmerin im Urwald Klartext sprach mit der Heulboje, und kurz darauf ihren Turnbeutel packen musste. Ab ins Hotel, aus der Traum von der Krone!

Ich denke, dass es genau so weitergehen wird. Frau B. verfügt anscheinend über eine immens große Anhängerschaft, welche sich die Fingerkuppen wund klöppeln an ihren Telefonen. Und, na klar, dafür keine Kosten und Mühen scheuen.

Nun kommen die Leute aus dem Hintergrund ins Spiel, welche die Fäden durch die Berichterstattung am Rande nicht zu knapp in der Hand haben.

Beispiel des Mobbings/der Morddrohungen gegen DANIELA B. Wie aus dem Nichts kamen wieder unzählige Berichte/Interviews/Statements zu der Thematik. Morddrohungen gehen gar nicht, da muss man kein weiteres Wort drüber verlieren.

In mir keimte folgende Frage auf: Wie können erwachsene Personen verantworten, welche sich momentan um die 5 Kinder kümmern, dass die 3 großen Kinder (welche sicherlich traumatisiert sind durch den Tod von 2 männlichen Bezugspersonen), immerfort diese Sendung schauen? In der es der Mutter an die Substanz geht, in der sie leidet weil sie aneckt?

Wie kann man zulassen, dass diese 3 Kinder Zugriff haben auf die Accounts der Mutter, wie z. B. bei Instagram? Wo diese ominösen Drohungen per PN geschrieben worden sein sollen? Und wo sicherlich noch ganz andere Dinge geschrieben werden gerade so im … Bereich. Ihr wisst was ich meine. So flirttechnisch.

Wie kann man zulassen, dass die 3 Kinder, welche sagen, dass sie sich nicht aus dem Haus trauen, nicht die Möglichkeit haben die Mutter aus dem Camp zu holen? Wenn es dermaßen ausufert?

Wieso lässt man zu, dass ein Kamerateam anwesend ist während man über diese Drohungen spricht? Wenn man doch erahnen kann, dass es Trittbrettfahrer geben könnte? Da sind noch die Twins, die doch sicherlich von der Aufregung etwas mitbekommen. Ich bin weiß Gott keine Superpädagogin, und auch nicht die Supermutter. Würde ich an einem solchen Format teilnehmen, wären Eventualitäten um mein Kind geklärt. Und meine Vertrauenspersonen würden sicherlich die Reißleine ziehen wenn sich abzeichnet, dass mein Kind gerade in einer Situation ist durch meine Entscheidung, welche Handeln erfordert.

Sind diese Drohungen gemeldet worden an entsprechender Stelle? Polizei, Anwalt o. ä.? 

Eine Frau Norberg, welche lange Zeit eine meiner Favoritinnen war, hat es bei mir persönlich auch verkackt. War sie es nicht welche äußerte, dass DANIELA B. ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis hat? Sagte sie nicht auch, dass DANIELA B. das schwächste Glied in der Kette ist? Und wer hat zu diesen Worten nicht gestanden als DANIELA B. Unterstützung suchte nach der Diskussion mit Sonja und Markus? Na? Wer? Nun?

DANIELA B. ist einer der widersprüchlichsten Menschen, welchen ich je zugehört habe. Heute so und morgen so, ganz nach dem Motto:

Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Und schubse die Leute weg oder hole sie mir ran, so wie sie mir schaden oder auch helfen könnten.“

Kein Rückgrat, kein Kampfgeist, keine Spur von Authentizität. Wenig positive Ausstrahlung, wenig Anflug von auch nur etwas Freude und wenig Optimismus. Viel Neid, viel Eifersucht, viel Selbstinszenierung, viel Drama und Theater. Null Selbstreflexion, Null Einsicht, Null Empathie.

Das ist nur meine persönliche Meinung.

Sie wäre gut beraten ihr Management zu wechseln und sich Hilfe zu holen im fachspezifischen Bereich.

Auch wenn sie die Krone holt, das vermute ich fast, hat sie sich mit der Teilnahme keinen Gefallen getan. Das ganze Ausmaß dieser Teilnahme wird sie länger verfolgen als ihr lieb ist. Meine Vermutung.

Meine Favoritin ist Elena. Ich mag Menschen mit einer etwas raueren Art welche trotzdem Tiefgang haben. Bei ihr hatte ich bis Tag 11 das Gefühl, dass sie keine Rolle spielt sondern 1:1 zu sehen/erleben ist. Sauhübsch ist sie ebenfalls.

So, Freunde, ich habe fertig. Und gehe jetzt endlich mit einem Buch in die Molle. Es hat Spaß gemacht mit euch.

Und DANIELA B.: Jetzt nicht noch bei Love Island, Schwiegertochter gesucht oder Naked Attraction anmelden: Ich habe 2020/2021 für Sie leider keine Zeit mehr. Oder nur wenig. Ach, schauen wir mal. ^^

Share

Von Karma, Kuh-Pippi und Kinderkram.

(Quelle Bild: Pixabay)

Kenner der Szene werden es ahnen: Wir wenden uns heute mal wieder der DANIELA Büchner zu. Nicht nur, dass sie für mich schon jetzt den inoffiziellen Titel „Heulboje des Jahres„ ergattert hat. Nein, ich bin der Meinung sie hat auch die goldene Himbeere verdient. Für die bescheidenste schauspielerische Leistung in nur 9 Tagen. Ich wiederhole: In nur 9 Tagen. Das musste erst mal bringen. Junge! 😉

Ich erinnere dezent an die Szene, als DANIELA Büchner die flüssigen Exkremente der Kuh weg gehauen hat wie andere einen Wodka. Übung? Übung! Schön weit auf die Futterluke und rein mit dem Kram. Die Begründung ihrerseits es getan zu haben um Elena etwas zurückgeben zu können (schlapplach) glaube ich ihr weniger. Ich denke es war der klägliche Versuch auch nur einen Bruchteil von Anerkennung zu bekommen. Resozialisierung in ihrer kuriosesten Form. Womit wir beim Thema wären: Anerkennung scheint dieser Frau beinahe wichtiger zu sein als alles andere. Schon auffällig, dass sie mit Kritik scheinbar nicht im geringsten umgehen kann. Das hat sie in der Vergangenheit ja oft behauptet und immer recht cool getan. Ich erinnere mich an ihre von übertriebenem Selbstbewusstsein geschwängerten Statements bei Instagram. Welche aber nur so von Unsicherheit strotzten, wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat.

Zu sehen ist eine DANIELA Büchner, die auf Kritik aggressiv zu reagieren scheint und sich dann in die Rolle eines Kleinkindes begibt. Eines arroganten Kleinkindes. Man hätte gerne vor dem Fernseher sitzend einen Schnuller in Camp gebeamt. Und ein Schnuffeltuch. Vielleicht auch ein Fläschchen Beruhigungstee mit Fenchel, Anis, Kamille, Johanniskraut und Baldrian. Gerne auch eine Windel für den Fall der Fälle. Kritik, ablehnendes Verhalten und Menschen welche ihr nicht zu Füßen liegen bzw. taffer sind als sie, sind ihr wohl ein Dorn im Auge. Oft erinnert sie mich an die kleine Schantalle aus der Marienkäfer-Gruppe im Kindergarten Ecke Mallorca Gasse/Delmenhorster Platz. An eine Petze. Man überlege folgendes: Elena hatte auf dem Rückweg von einer Prüfung mit Schwindel zu kämpfen, musste sich mehrmals setzen. DANIELA Büchner hat nichts anderes zu tun als sich bei ihr in diesem Moment auszuheulen und zu berichten wer was zu ihr/über sie gesagt hat. Empathieloser geht es wohl nicht.

Wie kann man eine Frau wie Sonja Kirchberger mit Kräuterhexe betiteln, wenn man selber nicht mehr zu sein scheint wie eine Gewürzmagierin? Sonja Kirchberger ist das, was eine DANIELA Büchner gerne wäre: Eine gestandene, charismatische, erfolgreiche und intelligente Frau.

Wenn sie nur ahnen würde was im Internet so los ist seit ihrem Einzug in den Dschungel. Und wenn sie nur wüsste wie viele User bei Twitter über sie lachen. Wie sie bei Facebook größtenteils zerrissen wird. Wenn sie die Beiträge sieht in denen „Kollegen“ aus Funk und Fernsehen recht negativ über sie sprechen. Oha, dann sollte man Beruhigungszäpfchen bereithalten. Sicherlich geht sie davon aus, dass die Zuschauer vor dem Bildschirm Standing Ovations zelebrieren wenn sich die Kameras auf sie richten. Dass wir alle Fahnen mit „Daniela for President“ schwenken wenn ihr Name auftaucht. Dass bei der Nennung von „mein Mann“ alle in ihre Taschentücher schnäuzen. Dass sie von Milliarden Fans vor ihrem Hotel erwartet wird mit der Krone auf`m Koppe. Ach, was sage ich: Trillionen von Fans!

Es scheint, als gönne DANIELA Büchner anderen nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Die Finger und die Nägel auch nicht. Egal ob Mann oder Frau, vielleicht auch Hund, Katze, Maus, Meier, Müller, Schulze und so. Wer auf ihr Gesicht geachtet hat als Markus aus der Prüfung kam mit 8 Sternen (aus ihrer vergeigten Prüfung!) der hat gesehen, dass ihr Lächeln aussah wie gefroren. Gekünzelt noch dazu. Von ihren Worten danach ganz zu schweigen. Teamwork scheint nicht ihr`s zu sein. Soziales Miteinander scheint sie nicht zu interessieren. Sie interessiert wohl nur wie sie dasteht. Vielleicht nicht gerade gut, aber immerhin steht sie ja noch da. Was man eigentlich schon huldigen könnte/sollte/müsste. Ich hatte eher mit einem theatralischen Abgang gerechnet so nach dem Motto:

„…“.

Ach, lassen wir das 😉 

Es regnet nur über DANIELA, die schlimmsten Prüfungen macht DANIELA, die traurigsten Lebensgeschichten erzählt DANIELA, alle wilden und giftigen Tiere suchen DANIELA, nur DANIELA ist kalt, die Müdigkeit gehört nur DANIELA usw.  Ich verbinde so viel Negativität mit dieser Frau. Sie ist für mich vergleichbar mit z. B. Karies, einem Kropf oder Migräne: Das braucht kein Mensch bzw. ich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich muss mich korrigieren: Sie hat mich zum Lachen gebracht: In der Szene als ihr Schlafplatz abgesoffen ist. Sie hat geflennt (mal wieder theatralisch) wie eine 9-jährige, der die Kugel Schokoladen-Eis aus der Waffel gefallen ist. Ich saß klatschend und nach Luft japsend auf dem Sofa wie eine Robbe 🙂

Das Argument, sie hat Existenzängste und ist deshalb in den Dschungel gegangen, mag nachvollziehbar sein. Es gäbe aber eine sichere Lösung: Ein normaler Job welcher regelmäßig Geld bringt. Sie ist kein Mensch welcher vor eine Kamera gehört. Ebenfalls zustimmen muss ich der These von Kader Loth, dass sie noch nicht „fertig“ war für diese Art Show. Sie hätte sich, aber vor allem den Kindern etwas mehr Zeit zur Trauerbewältigung zugestehen müssen. Dafür wäre das abtauchen aus dem Showgeschäft angebrachter gewesen. Und für die Kinder sinnvoller, rücksichtsvoller und fairer. Diese hängen in dem Theater mit drin und können das wahrscheinlich überhaupt nicht verarbeiten was da passiert ist und gerade passiert.

Ich sehe sie schon vor meinem geistigen Auge wie sie im Hotel ankommt nach dem Camp: Während die anderen vielleicht Duschen, Essen, Chillen etc. wird sie mit gefühlten 280 km/h auf ihr Zimmer rennen und das Smartphone in die Hand nehmen in der Hoffnung, dass ihr die Nation zu Füßen liegt: Ihre Bilder in den Tagesthemen, ihre Wortbeiträge in Titel, Thesen, Temperamente, ihre Statements in einer Sondersendung bei Arte. Wie gerne wäre ich dabei wenn sie rafft, dass selbst die Moderatoren der Sendung sie scheinbar belächelt haben. Ach Kinder, ich wäre in dem Moment gerne Mäuschen. Geht aber nicht, vor Mäuschen hat sie ja auch Angst. Schlimm isses, echt schlimm 😉 

Ach ja, und Gruß an Ingo W. von der Bild, der Artikel von ihm war echt der Kracher.

Auszug. >> Es passierte im Oktober 2019 auf Mallorca. Danni Büchner (41) hatte soeben die erste „Faneteria“-Saison ohne ihren geliebten Jens erfolgreich zu Ende gebracht und ordentlich einem im Tee, als sie die Türe ihres Cafes abschloss.

Absacker in einem Nachbarlokal. Sie war locker drauf, aber gewohnt derbe und laut. Sie schaute mich, den BILD-Reporter, an und fragte leicht lallend: „Glaubst Du, dass ich den Dschungel gewinne?“ Nicht eine Sekunde zögerte ich mit der Antwort. „Nein“, sagte ich, „Du wirst den Dschungel nicht gewinnen!“ >> (Quelle Bild.de)

Herrlich. ^^

P. S.: Gerne, Frau Büchner. Gerne 🙂

Share