Wir dürfen gespannt sein.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Die Podiumsdiskussion – Mein Kommentar.

Da haben die HNA und der SC Schoningen sowie die genannten Ortsräte saubere Arbeit geleistet mit der Podiumsdiskussion so kurz vor der Bürgermeisterwahl. An dieser Stelle noch schnell Glückwünsche an die HNA zum 75. Geburtstag 😉

Mit einer derartig langen Vorstellung hatte ich nicht gerechnet, ich musste nebenbei das Smartphone auf den Küchentisch legen um neben dem Abwasch plus Kochen all dem lauschen zu können.

Einem Bürgermeisterkandidaten wird wahrlich nicht wenig abverlangt, auf einige wenige Fragen hätte ich keine Antwort parat gehabt. Gut geschlagen haben sich alle fünf Kandidaten. Knapp zwei Stunden konzentriert sein und spontan überlegen was man antwortet, das schafft wohl nicht jeder. Von der Vorbereitung auf diesen Abend ganz zu schweigen.

Leider, leider konnten nicht alle Fragen gestellt und beantwortet werden welche online gestellt wurden. Aber gut, dann säßen wir wahrscheinlich nach Mitternacht noch am PC.

Knapp über 250 Zuschauerinnen und Zuschauer über den Stream bei Youtube ist auch eine Adresse und nicht zu verachten. Interesse ist also vorhanden.

Ohne werten zu wollen, merkte man aber wer schon lange im Geschäft ist. Und das entsprechende Know-how hat.

Einige Aussagen verblüfften mich, ich hatte den einen oder anderen da komplett falsch eingeschätzt.

Was mir etwas bitter aufgestoßen ist waren die Aussagen zu Beginn der Debatte, dass Uslar schlecht dargestellt wird/aufgestellt ist. Das finde ich nicht. Gerade wenn es um die Darstellung geht. Sicherlich wird hier viel gemeckert, gerade online, aber auf der anderen Seite wird auch viel mitdiskutiert und sich eingebracht. „Macher“ gibt es auch unter den Bürgerinnen und Bürgern.

Einige der Damen und Herren welche ihre Fragen vor Ort stellten, fand ich auch überzeugend und die Fragen interessant. Das mag der Vorteil solcher Podiumsdiskussionen sein, dass man über den eigenen Tellerrand hinaus schaut. Und vielleicht auch die eigene Meinung überdenkt.

Mit Jörg und Frank waren Moderatoren auserwählt, welche zum einen mit dieser Stadt bzw. den Dörfern verbunden sind, und sich gut durch den Abend bzw. die Moderation schlugen. Obwohl Frank Hunger hatte. Und der Jörg seinen Schwerpunkt irgendwie bei den Mund-Nasenmasken zu haben schien im Bezug auf den Gang zum Kühlschrank so hin und wieder 😉

Wenn das Interesse an dieser Wahl so groß zu sein scheint wie es sich heute Abend heraus kristallisiert hat, dann gehen die Menschen hier nicht unvorbereitet an die Wahlurne. Was irgendwie auch beruhigend ist.

Den Rest erfahren und sehen wir dann am Abend vom 25. Oktober.

Wir dürfen gespannt sein. ^^

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Geschichten aus dem Uslarer Land – Die Bürgermeisterwahl.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Liebe Kandidaten, nehmt es mir bitte nicht übel wenn ich nachfolgend vielleicht hin und wieder die Ernsthaftigkeit verliere. Es ist echt nicht böse gemeint. Es sei meinen Beobachtungen und Eindrücken geschuldet 😉

Uslar wählt am 25.10.2020 den neuen Bürgermeister. Ich persönlich finde es schade, dass keine Frau angetreten ist für diesen Posten. Aber gut, dann ist das eben so.

Vier von den fünf Kandidaten kenne ich persönlich, ich habe schon mehr als einen Satz mit denen gesprochen. Den einen kenne ich besser, den anderen weniger. Und den einen so gar nicht.

Mir geisterte die Tage noch durch den Kopf, dass ich eine Art „Podiumsdiskussion“ total klasse finden würde. In der sich alle nochmal vorstellen bzw. über ihre Schwerpunkte sprechen. Was sie erreichen wollen, wo ihr Augenmerk liegt, für was sie einstehen. Und zack, habe ich heute bei Facebook von genau einer solchen Podiumsdiskussion gelesen. Am Dienstag, 13.10.2020 in der Turnhalle Schoningen. Aufgrund von Corona sollte man schnell oder besser gesagt früh dort erscheinen, es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung. Allerdings wird man all das auch per Live-Übertragung im Internet verfolgen können.

Internet, da wären wir schon bei einem Thema: In diesem Jahr bzw. bei dieser Wahl kämpfen die fünf Kandidaten schon in den sozialen Netzwerken für sich. Ob Facebook oder Instagram, es geht rund auf den Profilen der fünf Anwärter. Ich verfolge es ehrlich gesagt nur grob.

Die Herren waren auch auf unseren Dörfern unterwegs. Das wurde natürlich bildlich festgehalten. Ich dachte so:

„Gott, wie viel Profil der Schuhsohlen unserer Kandidaten da jetzt auf dem Asphalt kleben.“

Man kann auf den social media-Kanälen sicherlich nachlesen wer nun was will und sich zur Aufgabe machen würde, wenn er denn die Wahl gewinnt. Ich habe mir das allerdings größtenteils erspart. Weil ich bei fünf Kandidaten durcheinander gekommen wäre wer denn nun was erreichen möchte.

Auffallend finde ich in diesem Jahr die Werbung: Ein kleines Plakat an einen Baum genagelt war gestern – heute wird mit überdimensionalen Werbeträgern auf sich aufmerksam gemacht. Wenn man von Wiensen nach Uslar einfährt, dann lächeln uns vier der fünf Kandidaten an. Auf Werbeplakaten so groß, dass man keine Brille braucht. Die stehen wie `ne Eins die Dinger. Und die Kandidaten. Und ich stellte mir folgende Frage:

„Müssen die das selber zahlen wenn sie parteilos sind?

Zahlt es die Partei, wenn sie nicht parteilos sind?“

Fragen über Fragen. Vielleicht kann mir genau diese Frage jemand beantworten aus dem Kreis der Kandidaten.

Man wird ja auch hin und wieder gefragt ob man einen Favoriten hat. Und wer denn dieser Favorit ist. Eines habe ich gelernt von meinen Eltern:

Das geht niemanden etwas an. Mach Dein Kreuz dort, wo Du es vertreten kannst und gut.

Unsere Wahlkarten liegen hier an so wichtigen Stellen wie die Sparbücher und Impfausweise.

Briefwahl wäre auch eine Option, aber die Stimmung in den Wahllokalen ist nicht zu unterschätzen. Ich liebe diese Beobachtungen.

Politik ist harte Kost wie ich finde. Auch und gerade die Lokalpolitik. Mir raucht immer die Rübe, wenn ich mal Ausschuss-Sitzungen oder Stadtrat-Sitzungen o. ä. besuche.

Möge der gewinnen, welcher Uslar vorantreibt. Gerne auch in ein Uslar, wie es in den 80er Jahren bzw. 90er Jahren existierte. Sicherlich ein Wunschdenken, aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben. ^^

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„Den Feiertag gibt es nicht mehr!“

(Quelle Bild: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images)

Jau, da war ich wohl peinlich berührt und habe mich in Grund und Boden geschämt, als ich diesen Satz zu einem Mitglied meiner Familie die Tage sagte.

Vielleicht ist es noch jemandem aufgefallen, aber in diesem Jahr haben total viele vergessen, dass der 03.10. ein Feiertag ist. Ich auch. Dabei feiern wir diesen ja nicht erst seit gestern.

Trotzdem haben in diesem Jahr unglaublich viele Leute aus meinem Umfeld genau das irgendwie verpennt. Was aber sicherlich nichts damit zu tun hatte, dass man dieses geschichtsträchtige Ereignis verdrängt hat. Ich denke es lag an dem Samstag.

Als mir letztens jemand freudestrahlend berichtete, dass er am 03.10. nicht arbeiten muss (ein Mitarbeiter aus dem Einzelhandel wohlgemerkt), säuselte ich nur:

„Den Feiertag gibt es doch gar nicht mehr!“

Ich stieß auf verwirrte Blicke, die Antwort gebe ich hier lieber nicht wieder.

Und dann stieß ich mir selber vor den Kopf.

„Mensch, wie kann man so blöd sein. Was habe ich denn da gerade von mir gegeben?“

So viele erzählten, dass sie für heute geplant hatten Einkaufsbummel zu machen, ein paar Besorgungen zu erledigen. Und genau wie ich dann mit gesenktem Haupt erkannten, nach Hinweisen von Freunden und Kollegen, dass heute weder Einkaufsbummel möglich sind noch Erledigungen.

Gestern Abend noch schrieb eine Bekannte, dass sie das total verpennt hat und jetzt die Hacken in den Teer hauen muss um noch schnell Einkaufen zu fahren.

Vorgestern atmete eine andere Bekannte durch, weil sie heute in eine nahegelegene Großstadt fahren wollte um zu ausgiebig zu shoppen, und von einer Freundin zu hören bekam, dass genau das heute jetzt nicht so wirklich möglich ist.

Den Highscore geschlagen hat ein guter Freund von mir, der heute Morgen gesattelt und gestriegelt für den Großeinkauf bereit stand. Und dann auch darüber aufgeklärt wurde, dass er sicherlich nicht alles bzw. so rein nix bekommen wird, eben weil heute Feiertag ist.

Am Freitag noch sprachen wir über dieses Phänomen in der Pause, und wir haben Tränen gelacht weil der Satz „diesen Feiertag gibt es nicht mehr“ nicht nur aus meinem Mund kam.

Ich verwette meinen Hintern darauf, dass viele von uns diesen Feiertag nicht vergessen hätten, wäre er auf einen Montag oder Freitag gefallen.

Nun hoffe ich inständig, es hatten alle von Ihnen/euch genug Brot und Wurst im Hause.^^

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Das Wurstbrot in den Tiefen der Handtasche.

Und die Handcreme. Und die Leberwurst. Und so.

(Quelle Bild: Pixabay/ArtisticOperation)

Da musste ich vorhin beim Einkaufen wohl grinsen, als ich bei der Suche nach meinem Schnutenpulli auf dem Boden meiner Tasche mein Hasenbrot von gestern fand.

Gerade die Tage erst sprach ich mit einer Bekannten über vergessene Lebensmittel in den Tiefen unserer Taschen. Wahrscheinlich ein frauenspezifisches Thema. Wegen der Tasche. Wegen der großen Tasche. Meine Bekannte und ich gehören zu der Sorte Frau welche große Handtaschen nutzen, quasi Beutel. Nicht diese kleinen Dinger. Sie fragte mich ob ich das Gefühl kenne ganz sicher zu sein, dass man sich beispielsweise ein hartgekochtes Ei in die Tasche gepackt hat für die Pause am Arbeitsplatz, aber dieses Ei dann nicht findet bzw. einfach vergessen hat. Das ist ja nicht dramatisch. Dramatisch wird es dann wenn Ei, Hasenbrot, Apfel, Birne und Co. quasi „über dem Punkt sind“ und anfangen zu müffeln. So wie bei ihr das vergessene Ei. Das hat nicht nur gemüffelt, nee, es war auch aufgeplatzt. Da ist man dann als Frau gut und gerne für 60 Minuten beschäftigt weil man die Tasche ausräumt, diese wenn es geht wäscht, und andere Dinge feucht ab wedelt. Oder weg schmeißen muss.

Mir passiert es oft, dass ich Kleinkram beim Einkaufen schnell in meine Tasche pfeffere. Die neu gekaufte Handcreme, Zigaretten, gerne auch mal die Leberwurst wenn der Einkaufskorb total voll ist. Angekommen in der Bude bin ich teilweise schnell abgelenkt weil das Telefon klingelt, das Handy rappelt oder was auch immer. Da vergesse ich gerne mal die Handcreme und die Leberwurst. Die Kippen nicht, die wandern hier sofort auf ihren Platz. Erst kürzlich war ich Einkaufen, betrat den Laden, suchte in meiner Handtasche meine Geldbörse. Und siehe da, ich fand die Handcreme. Was ja nicht schlimm ist. Schlimm wird es dann, wenn man die Handcreme genau in diesem Geschäft erst gekauft hat. Und den Kassenbon nicht mitnahm. Total panisch ging ich gleich zur Kasse und zeigte die Handcreme. Und erklärte, dass ich ja erst den Laden betreten habe, diese Handcreme schon vorher käuflich erworben hatte, und dem Verdacht des Ladendiebstahls gleich aus dem Weg gehen möchte. Da mich die Dame im Eingangsbereich gesehen hatte, ich war nicht mal in die Nähe der Cremes gekommen, wurde ich durchgewunken. Mit Schweiß auf der Stirn!

Das grausamste Erlebnis mit vergessenen Dingen in einer Handtasche hatte ich mit einem Joghurt. Ich hatte diesen nicht vergessen, ich hatte keinen Hunger auf ihn. Er ging also wieder mit nach Hause. Meine Handtaschen machen viel mit wenn es um das runter fallen geht oder wo gegen hauen, gerne werfe ich von oben mein Schlüsselbund hinein. Das hat mir dieser Joghurt an diesem Tag übel genommen und sich gewehrt: Indem er aufplatzte. Beim Griff in die Tasche auf der Suche nach dem Schlüssel hatte ich letzten Endes Sahne-Joghurt mit Krokant an der Hand, der Rest war in die Tiefen der Handtasche gelaufen. Bei meiner Geldbörse hatte sich der Sahne-Joghurt mit Krokant besonders wohlgefühlt, das Kleingeld wollte hinterher abgewaschen werden sowie diverse Plastikkarten. Krokant hat seinen Stolz und haftet wie Bolle 😉

Vorhin habe ich dann das Hasenbrot von gestern raus geholt, dabei gleich die Handcreme benutzt, und geschaut ob noch irgendwo eine Leberwurst schlummert.

Das Ding ist jetzt clean. Und so leicht. Toll. ^^

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Mist, Mensch. Jetzt ist das Gummi gerissen!

(Quelle Bild: Pixabay/Anrita 1705)

Hätte man vor der Pandemie diesen Satz gesäuselt, dann wäre unser Kopfkino in eine ganz bestimmte Richtung gewandert 😉

Seit Corona hört man diesen Satz/Ausruf so oft.

Ich war die Tage beim Einkaufen und während ich mir den Mundnasenschutz aufsetzen wollte im Auto, hing das Teil ganz verdächtig tief auf der linken Seite. Weil das Gummi für den linken Lauschlappen gerissen war. Kann passieren. Es war jetzt mein zweites Mal, also ein defekter Schnutenpulli. Ach Herrje, was denn nun? Nach Hause fahren bringt nichts, da schlummert keine Maske mehr.

Ich schaute über den Parkplatz ob ich jemanden kenne, welche(r) mir schnell ein Paket aus dem Discounter holt damit ich dann danach rein kann in den Discounter. Und genau in solchen Momenten kommt keiner. Sonst laufen einem alle 20 Sekunden bekannte Gesichter über den Weg, aber wenn das Gummi gerissen ist, nicht einer.

Total hektisch wühlte ich in meiner Handtasche umher und siehe da: Auf dem Boden neben dem Deoroller lag noch ein Mundschutz. Puh, Glück gehabt!

Auch wenn man die Maske bei sich trägt wie eine Selbstverständlichkeit, rennt man hin und wieder doch ohne los. Komischerweise passiert es mir immer wieder in einem ganz bestimmten Geschäft. Meist merke ich es selbst oder an den bösen Blicken der anderen Kundinnen/Kunden.

Das Teil hängt bei mir im Auto am Schaltknüppel. Eigentlich eine recht gute Idee. Es sei denn, man geht mal ein paar Meter und lässt das KFZ stehen. So stand ich kürzlich vor der Apotheke meines Vertrauens, ich war zu Fuß unterwegs. Ich war in der Stadt, mein Auto auf dem Parkplatz vor der Bude, der Mundschutz am Schaltknüppel. Was soll ich sagen? Ich war an diesem Morgen viel zu Fuß unterwegs weil ich nochmal zurück rannte.

Gestern musste ich so schmunzeln, als ich mit einem Kaffee in guter Gesellschaft in der Innenstadt vor einer Kneipe saß: Eine Bekannte lief vorbei, lächelte, blieb wie angewurzelt stehen, rief:

„Oh nee, Maske vergessen“

und rannte zurück zum Auto. Ich denke jetzt mal, ihre Maske hing auch am Schaltknüppel. Dann lief sie wieder vorbei, dieses Mal mit Maske. Alle Beteiligten grinsten.

Und noch heute gibt es unter den Maskenträger(innen) zwei Lager:

Die, welche ich auch mit Maske sofort erkenne und

die, welche ich weder am Aussehen noch an der Stimme erkenne.

Da stammelt man sich teilweise echt einen zurecht wenn man so gar nicht weiß, wer da nun gerade grüßte.

Aber ob erkannt oder nicht erkannt: Bei keinem der Beteiligten ist das Gummi gerissen 😉

Unwort bzw. Satz des Jahres 2020 sollte auch sein:

Das Gummi ist gerissen.

Dafür stimme ich dann sofort unangefochten. ^^

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Geschichten aus dem Uslarer Land – Kaiserwetter und kein Pekermarkt.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Da machen in diesem Jahr sicherlich viele dicke Backen, dass an diesem Wochenende, bei bestem Septemberwetter, die Innenstadt bzw. viele Macherinnen und Macher nicht die Hacken in den Teer gehauen haben mit den Vorbereitungen für den Pekermarkt 2020. Keine Musik ist zu hören und keine Moderatoren, kein Parkplatzproblem rund um die Kernstadt, kein Geruch nach Bratwurst und Co. Und Peker natürlich.

Jetzt am Abend, wo wahrscheinlich einige von uns mit Freunden und/oder Familie an irgendeiner Bühne gestanden hätten, bei Bier, Cola oder was weiß ich, sitzt man auf seinem Sofa. Und schwelgt in Erinnerungen. Ich zumindest. Gerade jetzt die Tage bekam man die Facebook-Erinnerungen angezeigt die letzten Jahre betreffend. Bilder mit Freunden etc. Da wird man schon etwas melancholisch.

Seit 1989 ist der Pekermarkt Programm. Hätte mir im letzten Jahr jemand gesagt, dass ich in diesem Jahr am Montag danach keinen Urlaub nehmen muss, eben weil kein Pekermarkt stattfindet, dann hätte ich sie oder ihn gefragt ob man irgendwas zu sich genommen hat. Und dass sie oder er sich mal an den Kopp packen soll ob die Musik noch spielt.

Ja, ja, ja, ich weiß. Alles zetern und meckern und sentimental werden hilft ja nun nix, 2020 ist eben vieles anders.

Ja, ja, ja, die „kleine Kneipe“ hat sich heute Abend die Tradition bezüglich des Pekermarktes auf die Fahnen geschrieben und geladen. Bestimmt ist die Bude rappelvoll.

Auch die Fleischerei Hartwiger & Petersen hat das Pekeressen aufgegriffen und für zu Hause angeboten. Was auch toll ist. Sicherlich sind in diesem Jahr die „to go-Varianten“ von Kartoffel, Mett und Gurke über den Tresen gegangen.

Und ja, ja, ja, 2021 oder auch 2022 sind wir wieder alle am Start und feiern eines der typischen Stadtfeste von bzw. für Uslar.

Unser Balkon geht Richtung Innenstadt, wir wurden in den letzten Jahren vom Shanty-Chor Bodenfelde geweckt zum Beispiel, 2019 flogen hier die Zielspringer vor unseren Augen vom Himmel, ich konnte Susi Platte hören und diverse Bands, wir haben unsere Autos das komplette Wochenende nicht vom Parkplatz bewegt. Weil wir dann an Orten parken mussten und unsere Einkäufe schleppen, bis man gepumpt hat wie ein Maikäfer wenn man zu Hause angekommen ist.

Die obligatorische Begrüßung mit Sven-Bolko wenn man sich zufällig über den Weg lief, die netten Gespräche in den letzten 2 Jahren mit diversen netten, anderen Menschen. Der erste Nordhäuser Doppelkorn 2018 an der Graft.

Die Bilder mit den Musikern zur Erinnerung, die Smalltalks mit denselbigen um sich kurz kennenzulernen.

Die Stimmungsmacher von Schottenrock, welche 2019 ein Fahrgeschäft „enternten“ und für gute Stimmung und viele Lachkrämpfe sorgten. Und für Furore.

Nicht zu vergessen der Countdown vom Bürgermeister, bevor das Feuerwerk startete.

Sonntag gegen Abend auf der Graft war schon Pflicht wenn Rescuer die Bühne rockte.

Fans der etwas härteren Klänge kamen auf ihre Kosten mit Motörblast, der KISS-Tribute-Band usw. Und man dachte echt die Graft wird weg geballert. Es war anders, aber ich mochte das. Und ich könnte noch hunderte von Beispielen nennen, an die ich gestern und heute dachte, und morgen sicherlich auch.

Gerade in den letzten Jahren wurde der Pekermarkt teilweise kritisiert. Ob zurecht oder unbegründet, das mag ich nicht bewerten. Jeder hat seine Sicht auf die Dinge und seine Erwartungen.

Ich war immer einer von den Menschen, welche sich erst abends auf den Weg machten, und mit Freunden die Nacht zum Tag. Das war für mich immer eines der Highlights im September hier in Uslar.

Wollen wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder den Montag danach Urlaub nehmen müssen/können/dürfen, weil wir endlich wieder feiern bis die Schwarte kracht. Sowie die Tradition aufrechterhalten um die „tolle Knolle“. Und die Pandemie sich verkrümelt hat. ^^

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Ich bin im Bilde über die aktuelle Uhrzeit in Abu Dhabi.

(Quelle Bild: Pixabay/Capri23auto)

Sicherlich kenne viele von Ihnen/euch den neuesten Schrei auf dem Markt der Armbanduhren. Die normale Armbanduhr war gestern – heute trägt man Smartwatch. Kannte ich bis vor Kurzem nicht. Ich wurde darauf aufmerksam weil eine Bekannte echt oft auf ihre Uhr schaute und diese Uhr auch hin und wieder vibrierte. Riesengroß war sie noch dazu. Also die Uhr jetzt, nicht die Bekannte 😉 Nachdem sie mir verriet was ihr die Uhr so alles anzeigt, von erhaltenen Nachrichten bei Fatzebook oder WhatsApp bis hin zur Pulsfrequenz, gestiegener Stockwerke oder auch ihre Schlafphasen bzw. -dauer, wurde ich neugierig und schaute mir die Dinger mal genauer an. Was es alles so gibt, ich konnte es ja kaum glauben. Meine Armbanduhr sieht toll aus, aber ich habe mehr und mehr Probleme die Uhrzeit zu erkennen. Das Ding hat ein so kleines Ziffernblatt, bzw. werden meine Augen auch nicht besser. Außerdem, ganz wichtig, fand ich die Schrittzähler an diesen hochmodernen Smartwach-Dingern so faszinierend. Ein Teufelswerk.

Nach tagelanger Suche wegen einem Modell mit großem Ziffernblatt, akzeptablem Preis und einem halbwegs damenhaftem Aussehen kam das Teil hier an. Ich habe so ein Ding käuflich erworben, es ging nicht anders.

Na ja, ich muss ja nicht erwähnen wie lange ich brauchte um das Teil zu aktivieren. Beziehungsweise muss man diese Uhren aufladen bevor man da überhaupt was aktivieren kann. Hier fliegt nun ein Ladekabel mehr herum in der Bude.

Was soll ich sagen? Nachdem ich alles so eingestellt hatte mit allen Dingen welche mir wichtig erschienen, war ich schwer beeindruckt.

Das beste Beispiel ist das Beispiel mit der Bewegung. Wenn ich im Büro eine gewisse Zeit fast unbeweglich auf meinem Bürostuhl herum döllmere, meldet sich meine neue Uhr und fragt mich, ob ich Lust auf einen Spaziergang habe. Nun gut, Spaziergänge sind im Job jetzt nicht soooo gerne gesehen alle 2 Stunden.

Oder sie sagt mir, dass ich mich mal wieder bewegen sollte. Meist nutze ich die Meldung für eine kleine Pullerpause. Kaum losgegangen Richtung Toilette, meldet sich die Uhr und lobt mich für meine Aktivität.

Diese Uhr meldet mir auch die Etagen welche ich hoch- bzw. runtergegangen bin. Mein persönliches Ziel waren 6 Etagen. Also 6x hier 60 Stufen hoch und 60 Stufen runter. Ich schaffe es nicht immer. Meist nur dann wenn ich den Müll vergessen habe und nochmals in die Bude muss, oder wenn ich die Nachbarn besuche. Da hatte ich letztens die magische Zahl von 15 erreicht. Da hat mich die Smartwatch aber gelobt wie irre.

Total interessant ist das Schlafprotokoll. Ich sehe wie lange ich geschlafen habe, wie intensiv in der Tief- und wie lange in der Leichtschlafphase. Wie oft und wie lange ich wach war. Ganz ehrlich: Meine Schlafzeiten sind bescheiden, da wundert mich die dauernde Müdigkeit nicht. Aber die Uhr sagt genau das, was Schlafmediziner schon vor 20 Jahren zu mir sagten.

Zudem kann ich meine Pulsfrequenz verfolgen, meinen Stresslevel, das aktuelle Wetter und die Uhrzeit in Abu Dhabi. Bei letzterem bin ich auf den falschen Knopp gekommen, ich kenne niemanden in Abu Dhabi und will da auch nicht hin. Aber Hey, ich habe Kenntnis über die aktuelle Uhrzeit in Abu Dhabi 😉

Wenn ich am Wochenende in der Küche sitze und meinen Gedanken nachhänge oder Kaffee trinke in aller Seelenruhe, dann meldet sich die Uhr auch und weist mich darauf hin, dass ich mich zu wenig bewege. Was teilweise dazu führt, dass ich die Uhr vom Handgelenk entferne. Man fühlt sich teilweise so erwischt. Wochenende ist Wochenende. Aber da ist die Uhr knallhart.

Einige der Widgets dieser Uhr habe ich nicht aktiviert, Sachen wir Workouts, Kalorien und so. Nur der Gedanke daran, dass die Uhr erkennt wenn ich wieder total unkontrolliert 500 g Chips in mich hinein stopfe, ist ein unangenehmer Gedanke. Und dann meldet sie mir sicherlich noch viel öfter, dass ich mich zu wenig bewege, spazieren gehen soll oder Treppensteigen.

So ein klein wenig Zuspruch brauche ich dann doch, da bin ich ehrlich. ^^

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Du kommst aus Uslar, … wenn auch Du Abende/Begegnungen wie diese genießt.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Seit Corona ticken wir alle anders und verschieden, ich persönlich hatte echt Null Bock auf Besuche diverser Kneipen hier vor Ort.

Null Bock auf Abstandsregeln, Null Bock auf MNS, Null Bock auf reglementierte Stunden unter freiem Himmel.

Heute aber setzte sich der Rebell bei uns durch, ein Treffen unter Freunden wurde binnen kürzester Zeit auf die Beine gestellt. Bei Micha in der „kleinen Kneipe“.

Der Mundschutz in der Handtasche für den Gang auf die sanitäre Anlage war gebongt, das war allerdings auch das kleinste und einzige Übel.

Wie gut es tat in der Langen Straße auf dem Bürgersteig zu sitzen, wie gut es tat dann doch etwas Leben zu beobachten in dieser unserer Kleinstadt.

Thema Nummer 1 war Corona bei uns am Tisch.

Aber auch Stories aus unserer Vergangenheit, total skurile Erlebnisse, aber auch der Abriss des Meetings/des Trödels, Krachergeschichten von entfernten und recht nahen Bekanntschaften kamen auf den Tisch. Gerne auch in den 80ern beginnend, da waren wir alle einer Meinung: Die 80er in Uslar waren geil.

Nun sitzt man in der Langen Straße seit Monaten mal wieder und stellt fest, wie gut das eigentlich tut. Und nicht nur Du nimmst das wahr, sondern auch einige andere. Denn die „kleine Kneipe“ füllte sich. Es waren die Damen aus Sohlingen, welche einmarschierten und ebenfalls dort einkehrten. Einige andere auch, wie Ann-Kathrin und Jan-Erik. Da verquatscht man sich mal von Tisch 3 zu Tisch 5. Und genau das fühlt sich klasse an in diesen Zeiten.

Der Micha hat seine OP und Reha gut überstanden, er hat den Laden im Griff, ist immer für einen Joke und Spruch bereit. Das macht die Sache einfacher und so angenehm.

Es war ein toller Abend. Wir alle tragen unseren Teil dazu bei. ^^

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„Was ist denn da mit der Bettdecke los?“

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Der Sommer 2020 hatte bzw. hat uns ziemlich gut im Griff. Temperaturen über die 30 Grad und Sonne satt waren an der Tagesordnung. Gerade wenn man Urlaub hat ist das nicht die schlechteste Konstellation. Ich gehöre auch zu den Glücklichen, welche bei der Hitze nicht im Büro sitzen müssen sondern auf dem Balkon chillen dürfen.

Unsere Bude, halbwegs Dachgeschoss, hatte sich natürlich auch aufgeheizt. Ich bin schon zum Schlafen auf das Wohnzimmer ausgewichen, mit geöffneter Balkontür war es nachts teilweise auszuhalten. Trotzdem wusste ich manchmal nicht wohin mit mir, mir lief die Suppe von abends bis morgens den Hintern herunter. Die Wechseljahre pausieren ja leider nicht wenn der Planet vom Himmel brennt. Das kommt noch erschwerend hinzu.

Und dann kam der Tag an dem ich rigoros mein Bettzeug abends auf den Balkon schleppte auf meine Sitzecke. Seit knapp 8 Jahren der erste Versuch unter freiem Himmel zu pennen. Ich hatte all die Jahre immer etwas Muffe mich attackiert ein Greifvogel, meine Nachbarn hören mich schnarchen, ich werde von Mücken umlagert usw. Den Abend aber war mir das echt alles egal, ich bin kaputt gegangen vor Hitze.

Die erste Nacht war der Hammer! Selten bin ich so schnell eingeschlafen und habe so gut durchgeschlafen. Erwacht man während die Sonne aufgeht, dann ist das echt ein toller Moment.

So schlief ich auch die nächste Nacht draußen. Und die übernächste.

In der 3. Nacht wachte ich dann allerdings auf. Als ich mich wenden wollte auf meiner Unterlage, war die Bettdecke so schwer. Ich bekam das Ding nicht angehoben, es fühlte sich an wie Beton.

„Hä? Was denn jetzt los? Was ist mit meinen Beinen passiert? Hält mich da jemand fest? Hallo“?

Ich war so im Tiefschlaf, dass ich ein paar Anläufe und Minuten brauchte um die Lage zu peilen:

Ein Regenguss vom Feinsten. Mein Oberkörper lag unter dem Dach, ab dem Knie war da aber kein Dach mehr.

Was weiß ich, wie lange ich da schon so lag während der Himmel seine Schleusen geöffnet hatte. Nachdem ich dann die Situation raffte und halbwegs klargekommen bin, riss ich in Null komma Nix mein Bettzeug unter den Arm und rannte ins Wohnzimmer. Schneller Wechsel vom Bettzeug, man hat ja noch eine Garnitur in Reserve, und wieder auf das Sofa.

Seit diesem Tag konnte ich leider nicht mehr unter freiem Himmel schlafen, gerade in der Nacht kommen hier Schauer runter. Wenn auch nur kurz, aber sie kommen runter. Was der Natur natürlich gerade guttut und wichtig ist.

Pennen unter freiem Himmel ist echt ein Erlebnis. Und erholsam. Und irgendwie echt was anderes.

Mich hat auch kein Greifvogel angegriffen, kein Nachbar sprach mich auf das Schnarchen an, und es war keine Mücke in Sicht bzw. hatte ich keine Stiche. Ich wäre dann jetzt so mutig in einem Garten zu schlafen wie mein bester Freund. Gut, mit den tierischen Besuchern auf Augenhöhe muss ich dann wohl umgehen, aber die fressen mich ja nicht.

Und noch ein Tipp falls man keinen Platz für einen Pool hat: Eine einfache Wanne kaufen, gefüllt mit kaltem Wasser in die man die Füße stecken kann, wirkt wahre Wunder. Und jetzt hoffe ich auf eine regenfreie Nacht während meinem Urlaub, in der ich nochmals unter freiem Himmel schlafen kann. Die Sache mit dem Schnarchen ist mir mittlerweile wumpe. ^^

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Dorfgeflüster.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Erst vorhin wieder habe ich eine Situation erlebt, welche mir meine Sehnsucht nach dem Leben auf einem Dorf verdeutlicht hat.

Ich war zum Blumen gießen auf dem Friedhof, am Grab meiner Eltern. Ich konnte dort jahrelang nicht hingehen, es war für mich so ein fürchterlicher Ort.

Jetzt geht es, oder besser gesagt, ich kann diesem Ort so viel positives abgewinnen. Dort ist es so ruhig, ich treffe selten jemanden weil ich spät am Abend dort hin fahre. Es riecht dort immer so gut, nach Natur irgendwie. Und es sind einfach Erinnerungen, wenn man die Namen auf den Grabsteinen liest und sich im Kopf sofort Anekdoten im Kopf zusammen brauen. Trotz aller Dramatik.

Heute sah ich aus dem Augenwinkel eine Frau, welche ich schon von Kindesbeinen an kenne. Als ich gerade die Gießkanne füllte, kam sie mir entgegen. Ich hatte vorher schon gesehen, dass sie am Grab ihrer Familie arbeitete, und das mit Lockenwicklern im Haar. Da ist mir echt der Herz aufgegangen.

Das ist irgendwie Dorf: Man vereint das eine mit dem anderen, es ist auch wumpe was die anderen denken oder wie man ausschaut. Es muss halt alles geschafft werden. Das sind noch so alte Relikte, welche ich von Tag zu Tag mehr entdecke bzw. echt vermisse.

Als diese Frau auf mich zukam, sprach ich sie an. Wir haben uns bestimmt 10 Jahre nicht mehr gesehen. Sie hat mich aber sofort erkannt, dass

„Stefanie“

war Musik in meinen Ohren. Und dann haben wir gesabbelt, bzw. hat sie mich gefragt wie es mir geht, wo ich jetzt wohne, etc.

Das hatte so etwas heimisches.

40 Jahre habe ich auf diesem Dorf gelebt. Und ich vermisse es heute mehr denn je. Das Blöken der Kühe, das morgendliche Gegacker der Hühner, das Geräusch der Trecker, auch den Geruch von Gülle. Und das Bimmeln der Dorfkapelle, welches uns in Kindertagen immer die Uhr ersetzte. Dieses Gefühl von Heimat, die Gewissheit der Wurzeln, die Erinnerungen an die Kindheit, die Jugend und an so viele wichtige Stationen, die das Leben so geprägt haben. Auch das Gefühl von Zusammenhalt, von Einheit, von Heimat eben.

Fast immer wenn ich auf dem Friedhof war, fahre ich nach Hause durch die Straße, in der ich 40 Jahre lang wohnte. Wo mein Elternhaus steht. Wo auch der Kurze groß wurde. Durch MEIN Dorf.

Und mein Plan ist der, irgendwann wieder in diesem Dorf zu landen. Sollte sich im nächsten Jahr die Möglichkeit ergeben dort eine Wohnung zu finden, dann wäre das ein Traum von mir.

Ich wohne jetzt auch nicht in einer Großstadt und bin nur einen knappen Kilometer von diesem Dorf entfernt. Nur einen knappen Kilometer. Auch weiterhin lasse ich mich dort sehen wann immer es möglich ist. Ich möchte aber irgendwann wieder aufwachen weil die Kühe blöken, die Hühner gackern, es nach Gülle riecht oder die Glocken der Dorfkapelle bimmeln. ^^

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