Brücken-Lockdown und so. Mein Kommentar.

(Quelle Bild: Pixabay/Timusi)

Im Erfinden der „Lockdown-Varianten“ sind wir aber ganz weit vorne:

(M)ein Kommentar.

Ach Mensch, jetzt ist der Brücken-Lockdown an der Reihe bzw. in Planung. Nach dem Lockdown light, dem generellen Lockdown und so weiter und so fort und all dem Kram. Wenn man uns eines nicht absprechen kann, dann ist es die vielfältige Benennung der Lockdowns.

>>NRW-Ministerpräsident L. dringt auf einen harten Lockdown, bis mehr Menschen geimpft sind. Das nächste Bund-Länder-Treffen will er deshalb vorziehen.

„Geschieht nichts, werden die Zahlen weiter erheblich zunehmen“, warnte L. Ein neuer „Brücken-Lockdown“ müsse dem entgegenwirken. Damit könne dann ein niedrigeres Niveau erreicht werden, das dann durch Testungen gehalten werden könne, bis mehr Menschen geimpft seien.“<< (Quelle: Tagesschau.de).

Auf das Bund-Länder-Treffen bin ich schon jetzt gespannt. Und ich wette mittlerweile mit mir selbst, ob mich das Ergebnis aus den Puschen hauen wird oder der erste „Ausbrecher“, welchem nach ein paar Tagen einfällt, dass das alles jetzt doch nicht so prickelnd ist. Und uneffektiv. Und nicht zu verantworten. Das kennen wir ja schon.

Wie schrieb eine Dame vorhin bei Facebook sinngemäß?

„Wir haben mittlerweile mehr Lockdown-Varianten als Mutanten!“

Ich muss der Dame zustimmen.

Besagter Ministerpräsident schwafelte etwas davon, dass viele von uns dazu bereit sind.

Ach was! Echt? Ich sehe viele von uns, welche auf dem Zahnfleisch gehen, fertig sind mit der Bereifung.

Welche ihre Existenz davon schwimmen sehen. Finanziell in die Bredouille geraten oder schon aufgeben mussten.

Zu dem Impfungen:

Ich persönlich gehöre zu den knapp 2 Millionen Leuten, welche den viel diskutierten Impfstoff schon im Balg haben. Und keiner weiß wie es für uns nun weitergeht. Etwas anderes drauf impfen? Denselben Impfstoff nachimpfen? Was machen wir denn nun? Selbst einen hochprozentigen Schnappes in den Hintern hauen? Oder wie oder was?

Der Brücken-Lockdown soll dem entgegenwirken? Obwohl noch keiner weiß, wie das Drama um die Erstgeimpften weiter gehen soll?

Ich lach mich dezent schlapp.

Gedenken wir zwischendurch kurz den Malle-Urlaubern und den Fußballern, ganz großes Kino.

Während der eine MP Osterzöpfe backt, zeigt sich der andere MP mit der Faultier-Frisur bei der drölfzigsten Impfung. Genau mein Humor.

Dieses Geeiere motiviert uns nicht, dieses Geeiere macht uns dünnhäutig. Und facht das Misstrauen an.

Warum nehmen die Meldungen überhand, dass sich Gruppierungen entgegen der Empfehlungen treffen?

Warum nehmen die Meldungen überhand, dass sich die Leute die Koeppe wegen Kleinigkeiten einhauen?

Wären die MP Eltern, dann hätten man denen schon die Super Nanny auf den Hals gehetzt. Weil sie nicht konsequent sind.

Ab auf die stille Treppe, aber sofort!

Eine Super Nanny für unsere MP, das wäre es!

Ich darf jetzt noch posten, ich habe Urlaub ^^

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Vom qualitativ hochwertigen Schokohase in der Handtasche.

(Quelle Bild: Pixabay/Alexas_Photos)

Ostern stand bzw. steht vor der Tür, da gibt es ja zum Glück kleine Aufmerksamkeiten. Von Freunden und Kollegen zum Beispiel.

Meine Ausbeute war ein Osternest mit einem hartgekochten Ei und Gedöns, ein Schoko-Ei und ein wirklich qualitativ hochwertiger Schoko-Hase, sauteuer das Ding.

Ich hatte das am Donnerstag alles in meine Handtasche geprümmelt. Und war gedankenverloren mit der Ausbeute noch Einkaufen.

Als ich durch den Discounter schlenderte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Da ist der sauteure Osterhase noch in der Tasche! Ach Du Schande! Und das hartgekochte Ei! Alles Dinge, die vielleicht auch in diesem Discounter angeboten werden.

Mir lief die Suppe unter den Achseln runter, ich hatte bestimmt einen hochroten Kopp und erhöhte Blutdruckwerte.

Was mache ich denn jetzt, wenn der Alarm bimmelt an der Kasse? Wegen dem Zeug in der Handtasche?

So sprach ich einen Angestellten an, erklärte ihm die Story, zeigte ihm die Eier, und er reagierte so cool:

„Oh, da wirft Sie bestimmt eine Kollegin auf den Boden, legt Ihnen Handschellen an und ruft die Polizei!“

Von Schusswaffen sprachen wir nur am Rande 😉

Es ging aber kein Alarm los als ich den Laden verlassen hatte.

Vorhin musste ich auch noch kurz Einkaufen, und ich doofe Nuss hatte meine Handtasche nicht ausgeräumt. Alles noch an Bord: Das hartgekochte Ei, das Schoko-Ei und der qualitativ hochwertige Schoko-Hase.

Ich dachte echt mich trifft der Schlag, ich rannte durch den Laden um zu sehen, ob da der hochwertige Schoko-Hase verkauft wird. Wurde er!

Was nun?

Ich muss erwähnen, dass mein Untermieter für diesen Einkaufsmarkt arbeitet. Wie peinlich wäre es, wenn man mich des Diebstahls bezichtigt?

Ich rannte von vorne nach hinten und von hinten nach vorne, überlegte kurz den hochwertigen Schoko-Hase zwischen die Brote zu prümmeln, einfach raus aus der Tasche das Zeug.

Und dann kam endlich eine Verkäuferin, welche ich kannte.

Ich packte aus wie beim Psychotherapeuten, erklärte das Drama spuckend wie ein Lama und siehe da: Ich traf auf Verständnis. Und das Wissen, dass keine Alarmamlage auslöst wenn ich den Laden verlasse. Und mein Untermieter nicht seinen Job verliert. Und ich nicht richtig doof da stehe hier in dieser Kleinstadt.

Ich könnte nicht klauen, ich hätte immer den Eindruck auf meiner Stirn läuft ein Text mit:

„Hallo, ich bin Steffi Werner. Ich habe eben einen qualitativ hochwertigen Schoko-Hase geklaut. Und ein hartgekochtes Ei. Und viele kleine Aufmerksamkeiten. Tut mir leid. Echt jetzt. Das ist aber auch alles lecker. Sorry.“ ^^

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Von Aaliyah, Annemarie und Krissy: Die beklopptesten Emails.

(Quelle Bild: Pixabay/geralt)

Einfach zu herrlich, dass irgendwelche dubiosen Mädels bzw. dubiose Seiten im Spam-Modus noch immer nicht gerafft haben, dass Werner mein Nachname ist. Ich bin noch immer ein Mädchen. Noch immer 😉

Mich ereilen schon lange, seit der Pandemie aber recht intensiv, alle paar Tage skurile Emails, in denen Frauen ihr Interesse an mir bekunden. Gut, gibt ja schlimmeres. Boring.

Aaliyah geht ziemlich ran. Sie gibt zu, dass ihr „Unga-Unga“ fehlt, gerne auch in der Kurzversion wenn ihr versteht was ich meine. Mit einem Mann. Bevorzugt auf einem Parkplatz am Abend. Sie ist aber ansonsten fröhlich und glücklich und sendet mir Küsse.

„Mensch, Aaliyah, ich bin nachtblind. Ich finde nicht mal gut ausgeleuchtete Hauptstraßen nach 23 Uhr auf der Straßenkarte. Vergelt’s Gott.

Im Anschluss an die Mail ein link zu einer ihrer Seiten, da ist sie halt desöfteren anzutreffen, da hat sie viel mehr Bilder und viel mehr Infos und überhaupt.

Annemarie hingegen erläutert mir im Betreff schon, dass sie mich nicht vergessen kann. Ach Mensch. Sie möchte einen tollen Mann treffen, welcher sie auf ein kleines Abenteuer mitnimmt. Huch! Sie möchte Körper erkunden. Sie würde jetzt zu mir Laufen. Und natürlich einfach nur schauen wohin es geht. Aber irgendwie möchte sie sich auch bald in ein Abenteuer mit mir stürzen.

„Annemarie, meinen Körper willst Du nicht erkunden. Meine Kniekehlen fühlen sich an wie die Grachtenkarten der Niederlande aufgrund der Krampfadern.“

Im Anschluss an die Mail ein link zu einer ihrer Seiten, da ist sie halt desöfteren anzutreffen, da hat sie viel mehr Bilder und viel mehr Infos und überhaupt.

Krissy ist eine kleine Romantikerin, sie möchte Kochen, schöne Musik hören. Sie möchte Rotwein trinken und Spaß haben. Sie vermisst leichte Berührungen und kleine Küsse. Essen und Lachen findet sie toll. Sie möchte aber am Ende der Mail eben doch mehr als all den Sums, sie möchte ein klein wenig mehr als nur Kochen. Na klar mit einem Mann.

„Krissy, bei „kleinen Küssen“ bin ich schon raus, das kenne ich nicht. Wir beißen uns hier in der Kleinstadt in Kopp bei Interesse. Essen und Lachen und Rotwein sind voll meins, nur eben nicht mit Dir. Sorry.“

Im Anschluss an die Mail ein link zu einer ihrer Seiten, da ist sie halt desöfteren anzutreffen, da hat sie viel mehr Bilder und viel mehr Infos und überhaupt.

In der Vorschau der Bilder, ich kann das in den Mails sehen ohne auf die links zu gehen, wirken die Mädels so, als hätten sie gestern erst den Führerschein bestanden.

Auch bei IG nimmt das alles seit Monaten Überhand. Ich werde penetrant irgendwelchen Schmuddelgruppen hinzugefügt, in meinen Storys tummeln sie die „Auberginen-Frauen“, also Damen, die auch dort auf diverse Seiten verlinken wegen „Unga-Unga“ und so. Und Bildern im Stil vom Führerschein. Diese Fraktion folgt mir auch, zumindest versuchen sie es. Ich kann blockieren wie Gott nach Feierabend, das glaubt mal.

Aaliyah, Annemarie, Krissy und Konsorten, nur für euch: Ich bin kein Junge oder Mann.

Krissy käme in die enge Wahl wegen dem Kochen und Lachen und Rotwein und so. Da hängt es dann aber an den kleinen Küssen. Und am Geschlecht. Blödes Spiel, ey. ^^

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Was genau will sie nicht? – Telefonate im Discounter!

(Quelle Bild: Pixabay/geralt)

Eine fast schon gespenstische Begebenheit gestern beim Einkaufen.

Ich war an der Kasse und räumte meine Einkäufe vom Band in den Wagen. Hinter mir stand ein junges Mädchen, zumindest schätzte ich sie jung ein so mit Maske. Und sie sprach vor sich hin. Ich, teils ja taub wie eine Schelle, verstand immer

„ich will das nicht.“ oder so ähnlich.

Gott, ich war echt erschrocken und fragte mich, warum sie das scheinbar grundlos vor sich hin sagte. Ob ich das überhaupt richtig verstanden hatte.

Wollte sie meine Schnitzel nicht oder meine Aufbackbrötchen?

Wollte sie nicht, dass ich vor ihr stehe?

Waren es die Kippen, die sie nicht wollte?

Findet sie meine Schuhe doof oder mein Eau der Toilette?

Ich war echt verunsichert und auch genervt. Dachte aber mittendrin auch, dass sie vielleicht ein Problem hat im psychischen Bereich, da bin ich ehrlich. Und für kurze Zeit kam mir in den Sinn, dass ich gleich welche auf die Schn*uze kriege, Corona-Koller oder so.

Ich schaute mir die junge Dame genauer an und sah, dass sie ein Headset im Ohr hatte. Heißt, sie schien zu telefonieren. Im Discouter des Vertrauens. An Kasse Nummer 3 neben den Kippen.

Ich bin auch ein Online-Junkie, mein Handy ist immer in der Tasche oder Jacke oder steckt hinten in der Jeans. Aber es gibt Orte, dazu gehören Geschäfte, in denen ich es echt vermeide zu telefonieren. Weil es mir peinlich wäre. So wichtig bin ich nicht, dass ich zwischen Hundefutter und Tiefkühltorte telefonieren muss. In Gegenwart mir fremder Menschen.

Bei mir gab es auch noch nie ein Headset, auch keine Freisprecheinrichtung.

Ich sehe nach dem Einkauf oder nach Feierabend wer mich versucht hat zu erreichen. Und kann dann in meinen eigenen vier Wänden zurück rufen. Oder auch nicht 😉

Telefonieren ist für mich eine recht private Angelegenheit. Aber scheinbar bin ich auf dem Gebiet „old school“.

Vor ein paar Wochen bekam ich ebenfalls beim Einkaufen mit, wie ein Mann total hektisch das Handy aus der Hosentasche friemelte und aufgeregt telefonierte. Irgendwas war nicht mehr zu bekommen, er schien mit der Dame des Hauses Kontakt aufgenommen zu haben um eine Alternative zu erfragen. Das war `ne lebhafte, lange Debatte. Ich war kurz davor zu sagen:

„Nehmen Sie doch einfach den Gin mit, sind noch 3 Paletten da, gönnen Sie sich einen mit der Herzdame. Und legen Sie jetzt auf!“

Teilweise kann man beim Anstehen an der Kasse aber auch total witzige, nicht selten total nervige Klingeltöne hören.

Unvergessen die Situation, als auf einem Elternabend vor Jahren, es war ein Gesamtelternabend, das Telefon eines Vaters ging: Klingelton war Volksmusik!

Während der Saal laut lachend fast vom Stuhl rutschte, die Veranstaltung kurz auf Eis gelegt werden musste, nahm er das Telefonat an, legte aufgrund der Situation allerdings schnell wieder auf und machte das Handy dann komplett aus mit hochrotem Kopp.

Vielleicht bin ich zu naiv um zu verstehen, wie wichtig Telefonate immer und überall sind. Dass scheinbar einige Menschen bei so belanglosen Dingen wie Brötchen holen erreichbar sein müssen.

Zum Glück bin ich es nicht, und kann das Ding in meiner Handtasche vibrieren lassen bis zum Gang auf den Parkplatz bzw. der Ankunft in der heimischen Bude.

Aber mich interessiert echt noch immer, was die junge Dame so vehement nicht wollte. Mein Eau de Toilette kann es nicht gewesen sein, das war arschteuer und riecht göttlich. ^^

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Der Vertrauensschaden: (M)ein Kommentar.

(Quelle Bild: Pixabay/Wokandapix)

Eigentlich möchte ich mich noch immer kneifen lassen um zu überprüfen, ob ich das Szenario der letzten Tage wirklich erlebt habe. Oder einfach nur grausam geträumt.

Es geht um die „Osterruhe“, so wurde das Drama um dieses Vorhaben bzw. Nichtvorhaben so nett betitelt.

Napoleon sagte schon vor langer Zeit:

„Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit.“

Das empfinde ich heute ganz genauso. Diese Unentschlossenheit, welche sich seit Monaten unregelmäßig wiederholt seitens unserer Politik, die macht mich echt fertig.

Nein, ich möchte sicherlich mit den Damen und Herren nicht tauschen.

Und nein, Vorwürfe machen oder schimpfen wie ein Rohrspatz, das macht die Sache nicht einfacher. Ich muss nur mal Dampf ablassen. Sie bzw. ihr müsst das jetzt kurz ertragen 😉

Die Pandemie mit all ihren negativen und grausamen Facetten ist eine Sache.

Menschen vertrauen zu müssen, welche scheinbar momentan auch überfordert sind, dann wiederum eine andere.

Nicht nur die „Osterruhe“ hat mir den Draht aus der Mütze gehauen, sondern u. a. auch die Möglichkeit der Mallorca-Urlaube sowie die Demo in Kassel. Vom Impf-Debakel ganz zu schweigen.

Wie sagte ein junger Mann kürzlich in einem Interview, warum er nach Malle geflogen ist?

„Ich muss hier mal raus!“ (sinngemäß wiedergegeben).

Verständlich, aber ich glaube wir alle müssen „hier mal raus“. Aus der Situation und vielleicht auch um einen Tapetenwechsel genießen zu dürfen. Auf andere Gedanken kommen. Runter fahren und Kräfte sammeln. Nur: Die Regeln sind aber gerade ganz andere.

Was für eine Klatsche für unsere Hotels hier in good old germany, welche keine Gäste beherbergen dürfen.

Was für eine Klatsche für unsere Gastronomie, welche Hygienekonzepte erarbeitet haben, Geld investiert, und welche nicht mal einen Apfelsaft im Außenbereich servieren dürfen.

Zu Kassel äußere ich mich lieber nur kurz, sonst kocht mir gleich wieder die Galle hoch! Wir hangeln uns von Lockdown zu Lockdown, reduzieren die Kontakte, haben unsere Masken in der Flappe hängen. Seit über einem Jahr. Und so weiter, und so fort.

In Kassel aber rennen über 20000 Menschen durch die Pampa, zu den Feinheiten muss ich hier nichts sagen, die Bilder haben Bände gesprochen.

Es soll jeder seine Meinung vertreten und für seine Sichtweise eintreten, kein Ding. Nur verstehe ich nicht wie ein solcher „Auflauf“ durchgewunken wird, während in Kleinstädten Streifenwagen hinter Kindern/Jugendlichen her fahren, weil sich diese mit vier oder auch fünf Leuten getroffen haben.

Die Leute aus der Veranstaltungsbranche, unsere Musiker, Künstler etc. füllen teils Stadien oder Hallen mit weitaus weniger Menschen. Welche sich sicherlich auch an die Hygieneregeln halten würden, beispielhafter wie es in Kassel teilweise lief. Diese Berufsgruppen bekommen nicht annähernd eine Chance. Müssen aber zuschauen, wie Demos in genau der Größenordnung durchgewunken werden. Ich weiß nicht ob ich schallend lachen soll oder stumm heulen wenn ich lese, wie sich der Verwaltungsgerichtshof nun erklären will.

Diese (für mich) teils nicht logischen Entscheidungen in vielen Bereichen, nicht nur den oben genannten, das haut mich so oft aus den Latschen.

Und die Uneinigkeit unserer Bundesländer. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Pandemie. Kaum ist etwas beschlossen, dauert es nicht lange bis die ersten Ministerpräsidenten mäkeln, hier nicht mit spielen möchten und da die Dinge gerne anders machen würden. Es ist so ermüdend. Und bremst so vieles aus.

Frei nach dem Motto:

„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“

Es verwirrt und es ist auch kräftezehrend. Wenn unsere Ministerpräsidenten schon keinen gemeinsamen Nenner finden, wie sollen wir dann eine Marschrichtung erkennen und dieser folgen? Ich bin 50 Jahre alt und noch halbwegs fit in der Rübe. Wie soll das Chaos ein alter Mensch verstehen? Oder auch ein junger Mensch?

Für mich, neben den Kindern/Jugendlichen, sind die Senioren die Verlierer in der Pandemie.

Nur mal am Rande: Ich habe letztens einen älteren Mann beim Einkaufen beobachtet, welcher aufgrund einer Arthrose (oder so ähnlich) die Maske nicht aufgesetzt bekam. Er hat so lange gekämpft mit dem Teil, ich hätte heulen können bei diesem Anblick. Und ich will nicht wissen, wie oft er in der Woche diesen Kampf auf sich nehmen muss.

Ältere Menschen, teils schlecht sehend und hörend, verstehen wahrscheinlich stellenweise die Welt nicht mehr. Unsereins muss sich ja mittlerweile durch die Regeln kämpfen. Wie machen das betagtere Herrschaften ohne Familie oder sonstige soziale Kontakte, welche ihnen die wichtigsten Neuerungen, Regeln, Pläne erklären? Weil sie die Nachrichten nicht gut verstehen konnten zum Beispiel? Oder die Zeitung nicht mehr lesen? Hat denen vor ein paar Tagen jemand die „Osterruhe“ näher gebracht um nun wieder alles zu dementieren? Was macht so etwas mit einem Menschen, welcher schon viel erlebt hat in seinem Leben? Ich kann verstehen wenn diese Menschen verrückt werden oder ihren Lebensmut verlieren.

Denken die Damen und Herren aus der Politik darüber eigentlich mal nach? Sind sich diese Damen und Herren bewußt, was dieses „rein in die Kartoffeln und wieder raus aus den Kartoffeln“ mit uns allen macht?

Warum tagen diese Damen und Herren bis in die Nacht und über Stunden, wenn am Ende kein gemeinsamer Nenner gefunden wird und jeder wieder sein eigenes Süppchen kocht? Immer und immer wieder?

Bekommen diese Damen und Herren eigentlich etwas mit bezüglich der Stimmung in diesem Land?

Fragen über Fragen, mit Antworten rechne ich schon nicht mehr.

Ich darf mich nicht beschweren, wie schon so oft gesagt. Wir sind gesund, haben einen Job, ein Dach über dem Kopf, soziale Kontakte im beruflichen Alltag. Das will ich auch echt nicht ausblenden oder schlecht reden.

Aber heute ist so ein Tag, an dem ich den Kopf auch mal hängen lassen muss und auch verzweifelt sein darf. An dem ich zugeben kann, dass ich all die Widersprüche und Richtungswechsel nicht mehr verstehe. Dass mich all das wütend macht. Und dass ich am Abend nichts mehr von Corona hören möchte. Weil für mich, gerade heute, diese Unentschlossenheit kaum zu ertragen ist. Um wieder auf das Zitat von Napoleon zurück zu kommen.

Aber: Morgen ist ein neuer Tag, wahrscheinlich oder hoffentlich mit mehr Zuversicht.

Enden wir mit einem positiven Zitat:

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
Immanuel Kant

Mit dem zweiten Ding starte ich in Kürze. ^^

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Nicht schon wieder eine Bluse!

(Quelle Bild: Republica/Pixabay

Ich musste wohl über mich selber lachen die Tage bei meiner neuesten Beobachtung über Veränderungen.

Blusen waren für mich immer ein Graus, ich fand die Teile ätzend! Wenn hier überhaupt mal etwas in der Art im Schrank hing, dann waren es Hemden. Holzfäller-Style. Gerne etwas zu groß, am liebsten mit Karo-Muster. Ich liebe die Dinger. Nie werde ich vergessen, dass mich jemand aufgrund der Liebe zu den Holzfällerhemden „burschikos“ nannte, ich habe das auch echt nicht negativ aufgenommen, ganz im Gegenteil.

Wenn ich als Kind oder Jugendliche ein Bluse tragen musste, habe ich mich nicht nur total unwohl gefühlt. Nee, ich hätte würgen können weil es nicht annähernd mein Stil war.

Heute nervt mich die Bügelei der Teile. Man hat ja für diverse Anlässe eine Bluse plus Ersatzbluse im Schrank hängen. Würgen ist da keine Option, es gibt halt Events bei denen eine Bluse unabkömmlich ist.

Nun werden wir älter, der Geschmack ändert sich in vielerlei Hinsicht, man lernt die Vorteile von Dingen kennen, die man furchtbar fand. Eine Bluse muss ja keine Rüschen haben und eng anliegen, es gibt echt tolle, coole Teile welche nicht bieder wirken.

Hier hält seit geraumer Zeit eine Bluse nach der nächsten Einzug. Und immer wenn ich die Teile nach dem Waschen aufhänge, graut es mit vor dem Bügeln. Und vor der Suche nach einem Kleiderbügel. Ich habe mir gesagt:

„Kauf doch nicht dauernd Blusen, regst Du dich nur wieder auf!“

Heute habe ich dann ein Paket von einem Second Hand-Versand ausgepackt, und darin befand sich … was wohl? …eine Bluse! Richtig schön bunt und oversized.

In meinem Wäschekorb liegen aktuell 5 Blusen, gebügelt auf dem Kleiderbügel hängen aktuell 6 Blusen, im Schrank vegetieren aktuell knapp 8 Blusen vor sich hin.

So ändern sich die Geschmäcker. Und so wird einem der Bügel-Marathon egal. Hauptsache die Bluse sitzt. Ich muss ja wenig Herren-Hemden bügeln, das gleicht die Sache wieder aus 😉

Nun gut, ich denke nicht, dass knielange Faltenröcke hier mal die Oberhand gewinnen, aber ich wette nicht darauf. ^^

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Es war wie bei „Aktenzeichen XY“ an der Mülltonne

Quelle Bild: Pixabay/Peggy_Marco)

Vorletzte Woche, es war die Nacht von Sonntag auf Montag, hatte ich einen fiesen Albtraum. So richtig fies. Es muss gegen 0:40 Uhr gewesen sein. Da ich mich irgendwie nicht beruhigen konnte, schlug ich die Bettdecke zurück und ging in die Küche um eine zu paffen. Bei gekipptem Fenster versteht sich. Während ich rauchend in meinem Bademantel auf dem Küchenstuhl vor mich hin vegetierte und nur langsam von meiner Polly Poket-Insel der schlechten Träume wieder runter kam, hörte ich unten auf dem Parkplatz ein Auto kommen. Nichts ungewöhnliches hier bei den vielen Mietern. Das Auto wendete und hielt dann an. Mit laufendem Motor. Das ist ein Szenario welches ich kenne, wenn beispielsweise die Ordnungshüter hier auftauchen. Passiert halt ab und an. Aus diesem Grund stand ich auf und schaute aus dem Fenster. Da stand ein PKW, und kurz darauf stieg ein Mann aus. Der PKW stand vor unseren Mülltonnen, und der Mann öffnete seinen Kofferraum. Darin lag ein etwas größerer Sack, das konnte ich noch erkennen. Den hob er raus und dann sah ich lange nichts.

Mir gefror ein wenig das Blut in den Adern. Weil ich nicht verstand, wer hier nachts um kurz vor 1 Uhr mit dem Auto her fährt und einen großen Sack in unseren Müllcontainer wirft. Das dauerte auch irgendwie. Ich versuchte das Kennzeichen zu erkennen, das Fabrikat, aber die Entfernung war einfach zu groß.

In meinem Gehörgang formierte sich eine fiese Melodie aus einem schwarz-weiß-Krimi à la Hitchcock. Ich hatte echt die Hosen fast voll!

Das Auto fuhr dann schnell hier vom Hof, und ohne zu blinken oder abzubremsen bog der Wagen rechts auf die Hauptstraße ab in einem Schweinstempo. Wie ein Fluchtfahrzeug irgendwie.

Ich schaute noch auf die Uhr, es war 0:55 Uhr. Und ich habe mir echt Gedanken gemacht was da jetzt in die Tonne geworfen wurde. Wer hier um die Uhrzeit auftaucht und etwas entsorgt. Warum so spät? Warum hier?

Meine Fantasie ging mit mir durch, ich gebe es zu. Ich sah vor meinem geistigen Auge ein Verbrechen. Und wusste so überhaupt nicht was ich jetzt tun sollte.

Beim Gang ins Bett betete ich gen Himmel, dass ich am nächsten Morgen nicht von hysterischer Schreierei aufwache, weil in unserem Müllcontainer etwas ganz Abartiges gefunden wurde.

Ich wurde am nächsten Morgen nicht von hysterischem Geschrei geweckt. Und ging nach 7.30 Uhr runter auf den Parkplatz. Mit panischem Blick auf den Müllcontainer.

Man soll es nicht glauben: Es hat jemand seinen Grünmüll hier entsorgt, in der Tonne für den Hausmüll. Nachts um 0:45 Uhr. So viel Gelump, dass sich der Container nicht mehr schließen ließ. Fein säuberlich in einem Plastik-Müllbeutel verpackt, das macht sich bei Grünmüll besonders gut.

Okay, positiv zu werten wäre, dass es nur Grünmüll war. Und dieser Grünmüll nicht in die Landschaft gekippt wurde, sondern hier entsorgt. Ob sich unter dem Grünmüll noch anderer Schrott befand, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Als ich in meinem Auto saß auf dem Weg zur Arbeit, kam gerade die Müllabfuhr. Die Herren hatten das Drama auch gleich gesehen, haben aber zum Glück alles mitgenommen. Das passiert ja auch, dass falsch getrennter Müll stehen bleibt. Und unser Hausmeister dann sehen muss wo er den Rotz lässt. Solche Aktionen zahlen wir Mieter halt mit, das ist das Drama an der Sache.

Das muss man erst mal bringen: Nachts in seine Karre steigen, diese vorher mit Müll beladen, und dann durch eine Kleinstadt eiern um den Müll in anderer Leute Tonne zu prümmeln. Zumal man Grünmüll anderweitig entsorgen kann gegen eine geringe Gebühr. Auch Hausmüll wird man los, wenn man zusätzlich Müllmarken kauft.

Das weiß aber scheinbar nicht jeder.

Grüße gehen jedenfalls raus an den Herrscher über den Grünmüll im Plastikbeutel, welcher einen Diesel fährt und scheinbar nicht in der Müllpolitik zu Hause ist. Bitte das nächste Mal blinken und abbremsen, wenn Sie auf eine Hauptstraße fahren nach der illegalen Müllentsorgung. Das macht sich einfach besser.

Schreib Dich nicht ab – lerne Deinen Müllplan/Deine Mülltonne kennen und mach den Motor aus bei der nächsten Aktion. Fällt das Drama nicht so auf.

Meist sehen die Nachbarn hier mehr als Rudi Cerne bei „Aktenzeichen XY“ zur besten Sendezeit. Nur leider in dieser Nacht nicht. Oder besser gesagt nur ich ohne Brille. ^^

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Genau diese Dinge machen unsere Dörfer/eine Kleinstadt aus.

(Quelle Bild: Pixabay/basja1000)

Gerade in den letzten Tagen, als die Typisierung in Wiensen beworben wurde, gingen mir ziemlich viele Gedanken durch den Kopf. Gedanken dahingehend, wie froh man zum einen sein kann, so tolle Freunde zu haben wie der gute Mann sie hat, welche das alles auf die Beine gestellt haben. Und wie froh man zum anderen sein kann in einer Region zu leben, in der eigentlich jeder jeden kennt. Das zahlt sich doch oft aus wie man immer wieder feststellen kann. Ein Wahnsinn, wie sehr das alles online thematisiert, beworben und geteilt wurde. Ein echter Wahnsinn!

Unsere Dörfer haben generell gerade in der Pandemie hin und wieder mit Einfallsreichtum für ein wenig Abwechslung gesorgt:

Die Schoninger mit dem Trecker-Korso zur Weihnachtszeit, dem digitalen Karneval, die Bollenser mit dem „Karnevalsumzug auf Abstand“. Um nur drei Beispiele zu nennen, vielleicht habe ich weitere Aktionen nicht mitbekommen hier in der Region in den letzten Monaten.

Es gäbe aber noch zig Beispiele dafür, was unsere Dörfer generell so rocken. Gerade im Bezug auf das Ehrenamt bzw. Dinge, die das Leben auf dem Dorf ausmachen und an denen keiner einen Euro verdient. Weil man mit Herzblut dabei ist. Da fallen mir die Traditionen der Neujahrsböcke ein, die Osterfeuergruppen, die vielen Theaterensembles, die Karvevalsveranstaltungen, die Feuerwehren, die Ausrichter der Feste. Die Bemühungen um den Erhalt des Freibades in Volpriehausen und um den Einzelhandel dort.

Einige Partys mussten ja nun leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Aber auch da steckte sicherlich viel Arbeit im Vorfeld seitens der Damen und Herren hinter, welche den Job machten und hoffentlich bald wieder machen können. Sicherlich machen sie das gerne und mit ganz viel Leidenschaft.

Ich weiß nicht mehr um welches Dorf es ging in folgender Schilderung:

Wenn dort in abgespeckter Form eine Kirmes gefeiert wird, dann ist es für die Dorfbewohner eine Selbstverständlichkeit dort kurz aufzutauchen und etwas zu verzehren. Damit Geld in die Kasse kommt. Auch wenn man wenig Zeit hat oder kein Feiertyp ist. Ich finde das eine sehr beeindruckende Geste.

An Tagen wie dem heutigen ist man doch etwas stolz und vor allem zufrieden, dass man eben in „Kleinkleckersdorf“ wohnt. Ich jedenfalls. Uslar will ich bei all den Beschreibungen nicht ausklammern. Aber Dorf ist halt Dorf bzw. sind unsere Dörfer eben unsere Dörfer.

Das Beispiel von Wiensen jedenfalls hat mir wieder bewiesen, wie schön es eigentlich ist noch in seiner Heimat zu leben. Wie viele für die oder den anderen einstehen, wenn es darauf ankommt.

Wenn man zusammen rückt weil es um etwas geht. Wie vernetzt wir dann sind bzw. wie ein Dorf dem anderen dann unter die Arme greift. Uslar eingeschlossen.

Bestimmt gibt es vergleichbare Dinge auch in anderen Regionen, sicherlich sogar. Aber da sind wir eben nicht aufgewachsen, da kennen wir nicht Hinz und Kunz, da erinnern wir uns nicht an all die erlebten Geschichten, da fiebern wir nicht mit wenn es um große Dinge geht, da bringen wir uns nicht ein.

Der nächste Umzug, 2022 oder 2023, geht wieder auf ein Dorf. Am liebsten in das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Ich brauche diese Dorfidylle. ^^

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Nette Gesten versüßen den Tag.

Quelle Bild: Pixabay/PublicDomainPictures)

Ich habe heute etwas erlebt, was ich in der Art noch nie erlebt habe in 50 Jahren.

Tatort war ein Discounter, ich musste noch kurz etwas Einkaufen am Abend. An der Kasse stand hinter mir ein Mann den ich nicht kannte, das hatte ich aus den Augenwinkeln wahrgenommen. Man schaut ja nach links und rechts oder nach vorne und hinten wenn man da schon rum steht mit der Maske vor der Visage und auf die rot-weißen Markierungshinweise auf dem Boden bedacht wegen Abstand und so.

Ich hielt noch Smalltalk mit einem Bekannten im Gang daneben über Chipstüten und Desinfektionsgel hinweg, bezahlte dann meinen Einkauf und stand im Ausgangsbereich neben den Behältern für die Verpackungen. Weil ich das Zeug gleich da lasse wie z. B. Kartons von Pizza oder anderen Verpackungsmüll. Der Mann hinter mir an der Kasse stand plötzlich neben mir eine ganze Weile. Was mich irgendwie verunsicherte. Plötzlich stellt er sich vor meinen Einkaufswagen und legt mir eine Schokolade hinein. Ich war so perplex, dass ich dummerweise relativ resierviert reagiert habe. Weil das irgendwie nicht zu wechseln war. Noch nie hat mir eine unbekannte Person eine Schokolade in den Einkaufswagen gelegt.

Als ich nach draußen ging und wieder am quatschen war, sah ich dem Mann noch hinterher. Bei meiner Sabbelei konnte ich aber nicht verfolgen ob er in ein Auto stieg mit heimischen Kennzeichen oder ob er gar nicht hier aus der Region war. Weg war er.

Anstatt mich einfach nur über eine nette Geste zu freuen, habe ich mir den Kopf zerbrochen warum der gute Mann das getan hat. Bescheuert, oder?

Egal warum er das getan hat oder was ihn dazu bewegt hat: Es war eine coole Aktion, die einfach bzw. gerade in Zeiten wie diesen so gut tut.

Es macht einem jemand eine Freude, diese nette Geste versüßte mir jedenfalls den Abend.

Es war übrigens eine Vollmichschokolade mit ganzen Nüssen von einem namhaften Hersteller. Da stehe ich voll drauf. Und bei jeder Vollmilchschokolade mit ganzen Nüssen werde ich an den unbekannten Mann denken in naher Zukunft. ^^

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Viele für einen – die Typisierung für „Zetti“, Frank Zindel.

(Quelle Bild: Jörg Grabowsky)

Eine erneute Typisierung wird im Uslarer Land auf die Beine gestellt. Wieder sind die Menschen von den Dörfern gefragt bzw. aus dem Uslarer Land. Natürlich auch (und gerne) Damen und Herren aus den Nachbarstädten/-gemeinden.

Frank Zindel aus Wiensen braucht eure/Ihre Hilfe.

Zetti, wie ihn viele nennen, sucht dringend seinen genetischen Zwilling.

Knapp 1,5 Jahre ist es her, dass im Uslarer Land bzw. im hessischen Vernawahlshausen die letzte Typisierungsaktion stattfand. Heißt, dass heute wieder junge Menschen ein Alter erreicht haben um als Stammzellenspender(in) in Frage zu kommen.

Und genau ihr seid jetzt gefragt, mehr denn je!

Wenn ihr 18 Jahre alt seid, gesund und ein Mindestgewicht von 50 kg aufweisen könnt, dann steht einer Registrierung nichts mehr im Weg.

Mit Einverständnis der Eltern wäre eine Registrierung auch mit 16 Jahren bzw. 17 Jahren möglich, Spender wird man allerdings erst mit Erreichen der Volljährigkeit, bzw. werden erst dann die Daten freigeschaltet (nähere Erklärungen dazu siehe link).

Auch Leute bis 50 Jahre, welche sich vielleicht erst jetzt zu einer Typisierung durchringen konnten, sind mehr als willkommen.

Unterstützend an beiden Tagen in Wiensen ist ein Team der Universitätsmedizin Göttingen vor Ort.

Per Abstrich im Mundraum erfolgt die Typisierung, es ist keine Blutentnahme notwendig.

Aufgrund der derzeitigen Situation im Bezug auf die Pandemie wird es ein Leitsystem geben, welches die Menschen sicher durch die Abläufe/die Halle führt. Jede Besucherin und jeder Besucher kennt sicherlich die AHA-Regeln (Abstand halten – Hygiene – Mund-Nasenmaske), diese sind natürlich einzuhalten.

Es gibt auch die Möglichkeit sich vor der Unterkunft der Feuerwehr Wiensen im Auto testen zu lassen, falls jemand wenig Zeit hat oder Kontakte vermeiden möchte/muss. Vergleichbar mit einem Drive In.

Wichtig sind auch Geldspenden, die Kosten für eine Typisierung liegen bei 50 Euro.

Es ist möglich eine Spende direkt im Dorfgemeinschaftshaus abzugeben, aber natürlich kann auch der Weg über die Sparkasse Göttingen genutzt werden auf das Konto des

Vereins „Hoffnung e. V.“,

IBAN DE30260500010056023054,

Stichwort „Zetti“

Alle weiteren vielleicht auftretenden Fragen werden beantwortet auf der Seite der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen:

https://hsg-suw.de/1064-unser-zetti-braucht-hilfe-und-hilft

Dort kann auch eine Einwilligungserklärung runter geladen werden für Eltern minderjähriger Mädchen und Jungs in Bezug auf eine Typisierung vor dem 18. Lebensjahr.

Liebe Leute, wenn ihr schon typisiert seid oder es Ausschlusskriterien gibt, dann erzählt anderen von der Typisierungsaktion in Wiensen. Und denkt daran, dass auch Geldspenden gebraucht werden um die Typisierungen durchführen zu können.

Diese Typisierungsaktion in Wiensen ermöglicht auch anderen Patientinnen oder Patienten, welche auf eine Stammzellspende warten, dass sie vielleicht ihren genetischen Zwilling finden. Denn mit jeder Typisierung füllen sich die Spenderdateien/das nationale Register. Genau das ist auch im Sinne von Frank bzw. sein Wunsch.

Wann: Samstag, 27. Februar und Sonntag, 28. Februar 2021

Uhrzeit: Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr

Wo: Dorfgemeinschaftshaus Wiensen, Bodenfelder Str. 2, 37170 Uslar-Wiensen

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Erich Kästner
Quelle Bild: Pixabay/geralt)

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